Eine kritische Analyse der Gelöbnisrede Navid Kermanis – Teil 2

Der 20. Juli und die regelbasierte Ordnung – Rede von Navid Kermani beim Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli 2026 im Berliner Bendlerblock (vgl. z. B. phoenix: „Gelöbnis im Gedenken an den Deutschen Widerstand“, Rede ab Minute 34; FAZ, „Rede von Navid Kermani zum 20. Juli: ‚Dieser Tag lehrt Sie, Nein zu sagen‘“)

Ein Beitrag von Wolfgang Effenberger

Die Reaktion der USA nach 9/11 im Vergleich zu Deutschland 1914

Nach der Ermordung des österreichischen Thronfolgers und seiner Ehefrau am 28. Juni 1914 in Sarajevo – einem Terroranschlag von ähnlicher Symbolkraft wie 9/11 – entwickelte sich ein Krieg, dessen Zündschnur bereits 1904 im britischen Committee of Imperial Defence gelegt worden war, ohne jedoch vergleichbare programmatische Papiere zu hinterlassen, wie sie die USA 2014 mit TRADOC 525-3-1, Win in a Complex World 2020–2040, vorlegten.

Ende Juli 1914 hatte Russland generalmobilgemacht und mit zwei Armeen den Aufmarsch gegen Ostpreußen begonnen. Der zentrale Unterschied liegt in der jeweiligen militärischen Ausgangslage: Deutschland sah sich Anfang August 1914 einer unmittelbaren konventionellen Bedrohung durch Russland gegenüber. Russische Großverbände mobilisierten, führten Grenz- und Aufklärungsoperationen durch und rückten wenig später gegen Ostpreußen vor. Zugleich musste Berlin aufgrund des französisch-russischen Bündnisses mit der Gefahr eines Zweifrontenkriegs rechnen. Die 1. und 2. russische Armee rückten noch vor Abschluss ihrer vollen Mobilmachung nach Ostpreußen ein, um die deutsche 8. Armee zu umfassen. (32)

Die USA standen 2001 hingegen keinem afghanischen Heeresaufmarsch und keiner vergleichbaren militärischen Bedrohung gegenüber. Afghanistan hatte die Vereinigten Staaten nicht angegriffen und verfügte weder über die Fähigkeit noch über die Absicht, amerikanisches Territorium militärisch zu bedrohen. Die Anschläge vom 11. September waren von al-Qaida verübt worden; das Taliban-Regime gewährte dieser Organisation Schutz und Rückzugsraum, entsandte jedoch keine afghanische Armee gegen die USA. (33)

Die US-Intervention in Afghanistan war daher keine Abwehr einer unmittelbar bevorstehenden militärischen Offensive Afghanistans. Sie war eine Vergeltungs- und Präventionsoperation gegen al-Qaida sowie gegen das Taliban-Regime, das al-Qaida beherbergte und schützte.

Die Resolution 1368 des UN-Sicherheitsrats vom 12. September 2001 verurteilte die Anschläge, bekräftigte das Recht auf Selbstverteidigung und rief zur internationalen Zusammenarbeit gegen den Terrorismus auf. Sie autorisierte jedoch weder die Vereinigten Staaten noch eine internationale Koalition ausdrücklich zur Anwendung militärischer Gewalt gegen Afghanistan. Ein Sicherheitsratsmandat nach Kapitel VII der UN-Charta, das die Invasion vom 7. Oktober 2001 autorisiert hätte, lag nicht vor. (34)

In den 19 Jahren des Afghanistan-Einsatzes kamen 35 deutsche Soldaten durch Anschläge oder Gefechte ums Leben. (35) Insgesamt waren etwa 93.000 deutsche Soldaten im Einsatz; rund 25 Prozent von ihnen litten unter psychischen Folgen, etwa 3 Prozent an PTBS. Unter Einbeziehung volkswirtschaftlicher Kosten reichen die Schätzungen – je nach Annahmen – von etwa 26 bis 47 Milliarden Euro. (36) Welche Aufbauhilfe hätte man mit diesen Mitteln in Afghanistan leisten können, anstatt verbrannte Erde zu hinterlassen?

Vor diesem Hintergrund klingen Kermanis Worte hohl und verantwortungslos:

„Plausible“ Gründe zur Rechtfertigung von unmandatierten Auslandseinsätzen?

„Auch für die übrigen Auslandseinsätze der Bundeswehr gab es plausible Gründe, eine parlamentarische Legitimation und in den meisten Fällen ein Mandat der Vereinten Nationen. So umstritten einzelne Missionen waren, insbesondere der Kosovo-Einsatz, lag doch in keinem Fall ein offenbares Unrecht vor, das Widerstand grundsätzlich zur Pflicht gemacht hätte, wie man es für den deutschen Angriffskrieg von 1939 sagen muss. Aber wird das so bleiben?“

Laut Kermani kann man „darüber diskutieren, ob der Einsatz richtig war oder nicht. Aber wenn sich die Bundesrepublik zu einem Auslandseinsatz entschließt, muss sie ihre Soldaten ausreichend ausstatten, damit sie ihren Auftrag erfüllen können“. Diese Aussage ist so zutreffend wie banal und wird Wasser auf die Mühlen der Militärs gewesen sein. Aber vorher muss um Gottes Willen die Rechtmäßigkeit geprüft und ein eindeutiges UN_Mandat vorliegen. Seit dem unmandatierten Angriff auf Restjugoslawien haben die USA bei all ihren Kriegen bzw. Interventionen auf ein UN-Mandat verzichtet. Diese so wichtige Grundlage für eine Gewissensentscheidung klammert Kermani einfach aus. Dafür erfüllt ihn als Deutscher mit Scham, dass die Bundesrepublik die im ausland eingesetzten Soldaten weder ausreichend ausgestattet waren, noch das ihnen Dank zuteil wurde.

Kermani hätte daraus die Konsequenz ziehen müssen, dass Soldaten Auslandseinsätzen nur dann folgen müssen, wenn diese auf einem gesicherten und unumstrittenen UN-Mandat beruhen. Wo ein solches Mandat fehlt oder seine Tragweite zweifelhaft ist, darf „plausibel“ nicht genügen: Gerade der militärische Gehorsam bedarf einer eindeutigen rechtmäßigen Grundlage.

Diese Entwicklung hat Wolfgang Effenberger schon relativ früh erkannt und am 26. August 2009 bei world-economy den Artikel mit der Überschrift„Versuch einer Analyse nach acht Jahren Krieg in Afghanistan“ veröffentlicht und darin die deutsche Afghanistan-Politik grundlegend kritisiert. Sein Fazit war, die Lage sei „trostlos“, die AfPak-Strategie (Afghanistan/Pakistan) werde trotz wachsender Militärpräsenz kaum Erfolg haben; die deutsche Regierung solle Bilanz ziehen und „abmarschieren“. (37)

Kermani und soldatische Vorbilder

Dankbar erinnert Kermani gleich zu Beginn an jene Deutschen, die in der Katastrophe über sich hinausgewachsen sind. Neben den Offizieren um Stauffenberg führt Kermani auch Dietrich Bonhoeffer und Georg Eisler (er meinte sicherlich nicht den Sohn des Komponisten Hanns Eisler, sondern den Bürgerbräuattentäter Georg Elser) an; beide sind kaum noch bekannt. Hat Kermani niemanden in der Geschichte der Bundeswehr finden können, der mutig den Gehorsam verweigert hat?

Der weithin international bekannte Es-Offizier Florian Pfaff wäre ein naheliegendes Beispiel gewesen. Er verweigerte 2003 im völkerrechtswidrigen Irakkrieg als Major die Mitwirkung an einem Bundeswehr-Softwareprojekt, weil er eine indirekte Unterstützung des Irakkriegs befürchtete; das Bundesverwaltungsgericht erkannte seine Gewissensentscheidung 2005 an und stellte fest, dass er damit nicht gegen seine Gehorsamspflicht verstoßen hatte. Zuvor war er disziplinarisch degradiert worden und musste erhebliche dienstliche und persönliche Folgen tragen.

Das Beispiel Florian Pfaff hätte Kermanis Appell aus der Sphäre historischer Mahnung in die konkrete Geschichte der Bundeswehr geholt. Er verkörpert genau den Fall, den Kermani abstrakt beschreibt: nicht Widerstand im nachträglichen Konsens, sondern ein Soldat, der während eines aktuellen Krieges eine rechtlich und moralisch riskante Grenze zog.

Seine Geschichte würde außerdem die Schwierigkeit eines solchen „Neins“ sichtbar machen. Die Bundeswehr und die Justiz behandelten seine Weigerung zunächst als Pflichtverletzung; erst nach dem Rechtsweg wurde sie als geschützte Gewissensentscheidung anerkannt. Der Satz „Soldaten müssen im Zweifel Nein sagen“ erhält bei Pfaff damit eine materielle Bedeutung: Dieses Nein kann Karriere, Anerkennung und Sicherheit kosten. (38)

Wenn Kermani Rekruten zum mutigen Nein gegenüber rechtswidrigen Befehlen auffordert, hätte er also keinen historischen Helden außerhalb der Bundeswehr bemühen müssen. Dass ein solches Beispiel in der Rede fehlt, schwächt ihre konkrete politische Schärfe: Das geforderte Gewissen bleibt dann eher eine feierliche Tugend als die Erinnerung an einen realen Konflikt zwischen Recht, Gehorsam und Staatsräson.

Sein Verfahren wurde öffentlich breit rezipiert; das Bundesverwaltungsgericht gab seiner Gewissensfreiheit gegenüber der Gehorsamspflicht Vorrang, hob seine Degradierung auf und sprach ihn vom Dienstvergehen frei. Er erhielt zudem die Carl-von-Ossietzky-Medaille sowie einen internationalen World Citizen Award.

Das war nicht der Widerstand von 1944 als historische Ausnahme, sondern der moderne Soldat, der im Dienststaat und unter persönlichem Risiko einem rechtswidrigen Krieg die Gefolgschaft verweigert hat.

Hier erhält Kermanis Nicht-Erwähnung Gewicht. Seine Rede fordert, Recht und Gewissen über Gehorsam zu stellen. Der Fall Pfaff wäre der Beleg gewesen, dass derartige Befehlsverweigerung innerhalb der Bundeswehr möglich, juristisch verteidigbar und zugleich mit realen Sanktionen verbunden war.

Dass Kermani diesen weithin bekannten, auch international ausgezeichneten Präzedenzfall nicht nennt, obwohl er Rekruten zum Nein gegenüber rechtswidrigen Befehlen aufruft, lässt seine Rede eigentümlich abstrakt erscheinen.

Aus der Katastrophe geboren: Deutschlands Friedensgebot zwischen Erinnerung, Grundgesetz und neuer Kriegstüchtigkeit

Nach 1945 war die Frage nicht einfach, ob Deutschland militärisch wieder stark werden solle, sondern ob eine neue Armee überhaupt mit der Lehre aus der Vergangenheit vereinbar sei, angesichts der nur wenige Jahre zurückliegenden und größtenteils noch sichtbaren Zeugen einer kaum vorstellbaren Katastrophe:

ca. 5,3 Millionen militärische Tote (einschließlich in Gefangenschaft Verstorbener) (39), ca. 12- 14 Millionen vor dem Krieg geflohene und anschließend mit Gewalt vertriebene (40) Deutsche aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten sowie aus Mittel-, Ost- und Südosteuropa und dazu die Last von 6 Millionen Ermordeten.

Diese Erfahrung einer unvorstellbaren Katastrophe sollte überall präsent sein und darf nicht aus der nationalen Erinnerung verdrängt werden. Sie erklärt auch, weshalb für viele der Kriegsnation „Frieden“ nicht als politisches Schlagwort, sondern als existenzielle Lehre aus Verlust und Entwurzelung galt – das scheint heute angesichts der immer näher rückenden Kriege leider weitgehend vergessen zu sein

1955 war die Antwort der Bundesrepublik das Leitbild des „Staatsbürgers in Uniform“: Soldaten sollten nicht blinden Gehorsam leisten, sondern an Recht, Gewissen, Menschenwürde und vor allem an das Grundgesetz gebunden sein. Inzwischen dient das Grundgesetz in vielen Fällen nur noch als Feigenblatt. Auf der Plattform Substack erschien am 6. August 2026 von Wolfgang Effenberger der Artikel „1994: Karlsruhe und Force XXI (TRADOC 525-5) – Recht und Strategie ebnen den Weg zu globalen Militäreinsätzen“. Darin wird aufgezeigt, wie das Grundgesetz im Sinne der NATO-Ost-Erweiterung ergänzt/geändert wurde. Ein Leser schrieb einen beeindruckenden Kommentar:

„In meinem Jurastudium habe ich gelernt, dass bei der Rechtsprechung immer Sinn und Buchstaben des Gesetzes als Einheit zu sehen sind. Der Sinn der entsprechenden Passagen des GG war es im Interesse des deutschen Volkes, aus den Lehren der deutschen Geschichte sowie nach dem Willen der Besatzungsmächte nie wieder ein mächtiges aggressives militärisches Deutschland entstehen zu lassen. Dieser Sinn wiederholt sich in späteren völkerrechtlichen Verträgen, wie dem Einigungsvertrag und dem 2+4-Vertrag.

Mit den Änderungen des Wortlautes in Form von Ergänzungen im GG wurde genau dies schrittweise untergraben, wurden Bedingungen geschaffen, um vor dem Volk und seinen Institutionen Angriffskriege zu rechtfertigen. Heute ist das militärstrategische Denken in Politik und führenden Militärs in Deutschland für jeden sichtbar auf präventives Eindämmen und Zerschlagen Russlands orientiert. Den Buchstaben des veränderten GG nicht mehr zuwiderlaufend – wohl aber dem Sinn“. Dem ist von Seiten des Autors nichts hinzuzufügen.

Nach 1945 musste jede deutsche Sicherheits- und Militärpolitik an Recht, Menschenwürde und Friedenssicherung gemessen werden. Erinnerung bedeutete dabei Verantwortung, nicht persönliche Erbschuld. Die Aufarbeitung war ein langer, konfliktreicher Prozess in einer Zeit, als Deutschland nicht nur Bündnisgebiet, sondern geteilter Raum war: Familien waren getrennt, Berlin wurde zum Brennpunkt, und die deutsche Frage blieb über Jahrzehnte ein Kernproblem europäischer Sicherheit. Die Einbindung von Bundesrepublik und DDR in gegnerische Bündnissysteme prägte Identität, Außenpolitik und das Verhältnis zu Osteuropa.

Die Frontlinie verlief durch Deutschland. Für viele Soldaten der Bundeswehr bedeutete Landesverteidigung nicht abstrakte Geopolitik, sondern die Möglichkeit, dass der erste große konventionelle oder atomare Schlag auf deutschem Boden erfolgen würde. Daraus erwuchs eine besondere Gewissenslast: Verteidigungsbereitschaft und Friedenspflicht standen ständig in Spannung.

Im Kalten Krieg wurde argumentiert, gerade Deutschlands Geschichte verpflichte zur Verteidigungsfähigkeit innerhalb einer friedenssichernden Ordnung. Die Gegenposition warnte, jede Wiederbewaffnung erhöhe das Risiko einer Eskalation, und es ist zu befürchten, dass sich das bewahrheiten könnte. Seit dem US-Strategiepapier vom September 2014 „Win in Complex World 2020-2040“ wurde eine unvorstellbare Aufrüstung betrieben, während zugleich die diplomatischen Bemühungen eingefroren wurden.

Zwei deutsche Leben, die nicht unterschiedlicher sein können

Wolfgang Effenberger kommt aus einer Familie, die Krieg, Verfolgung, Verwundung, Vertreibung und Nachkriegsarmut erfahren hat, und spricht über Frieden nicht aus einer theoretischen Distanz. Für ihn ist Frieden kein wohlklingendes Ideal, sondern die Antwort auf konkrete Familiengeschichte. Und wer anschließend als junger Offizier Verantwortung übernimmt, trägt zusätzlich die Spannung der deutschen Nachkriegsgeschichte: dem Recht verpflichtet zu sein, die Freiheit zu verteidigen und zugleich alles zu tun, damit aus der Vorbereitung auf einen Krieg niemals die Bereitschaft zum Krieg wird.

Seine Familie war über Generationen unmittelbar von Kriegen und deren Folgen betroffen: Vorfahren kämpften 1870, der Großvater kämpfte zwischen 1916/19 in den Schützengräben in Frankreich; 1934 erhielt er als Förster Berufsverbot, wurde im Frühjahr 1938 in das Konzentrationslager Sachsenhausen verschleppt und kehrte als gebrochener und kranker Mann in eine Welt zurück, in der die Familie 1946 auch noch aus ihrer schlesischen Heimat vertreiben wurde. (41) Der Vater kämpfte im Zweiten Weltkrieg und erhielt gleich zu Beginn eine schwere Kopfverletzung, die ihn fast ein Jahr an ein Prager Lazarett fesselte. Ein junger Onkel fiel Ende April 1945, nachdem britische Bomben das Lazarett von Bad Oldesloe getroffen hatten.

Li: jüngster Bruder des Vaters – lebensgefährlich verwundet, erst 1948 aus der belgischen Gefangenschaft entlassen (musste dort unter Tage arbeiten), Mi: jüngster Bruder der Mutter, am 24. April 1945 im Lazarett von Bad Oldesloe umgekommen, als britische Bomber ihre Last über der Stadt abwarfen (706 Tote) (42), Re: Wolfgang Effenberger als junger Leutnant 1967 im Kompanieeingang

Wolfgang Effenberger selbst wurde 1946 wenige Wochen nach der Vertreibung aus Schlesien durch die Polen in Lohne geboren. Und in der neuen, ungewollten Heimat wurden die Vertriebenen auch noch als „Pollacken“ tituliert. (43) Die ersten vier Jahre seines Lebens wuchs er im Vertriebenenlager in Südoldenburg auf, die nächsten vier über einem Schweinestall, dann teilte er sich eine Dachkammer mit seinem Bruder.

Mit 18 Jahren verpflichtete sich der unter materiell schwierigen Bedingungen aufgewachsene Effenberger für zwölf Jahre bei der Bundeswehr, absolvierte die Offiziersausbildung und machte Dienst in der Truppe.

Im August 1968 führte er zur Zeit des Einmarsches der Sowjets in Prag stellvertretend die Kompanie und musste sie kriegsbereit machen. In der Sorge, dass der Aufruhr auf die DDR – damals anerkannter Teil des deutschen Volkes – übergreift und der Westen nicht eingreifen könnte, sah er sich in einem Gewissenskonflikt, denn er hatte einen noch heute gültigen dualen Eid geschworen: „Der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“. In dieser Gewissensnot bat er den Bataillonskommandeur um ein Vieraugengespräch. Der wiegelte jedoch ab und sagte, dass die Bundesregierung vor allem auf den zweiten Teil des Eides eingeschworen sei und es keinen Grund zur Sorge gebe.

1973 musste er nach dem Ingenieurstudium als junger Hauptmann nach den Vorgaben des General-Defense-Plans (der Ausschnitt tschechoslowakische Grenze befand sich in seinem Panzerschrank) entsprechende Einsatzbefehle vorbereiten. Seine Verwendung im sogenannten Einsatzfall war die eines Atomaren Sperrzugführers. Die im gleichen Jahr in Kraft getretene Truppenführungsvorschrift sah unter Ziffer 3326 lapidar vor: „Beim Gefecht unter atomaren Bedingungen eignen sich Atomsprengladungen besonders zum Unterbrechen des Verkehrsnetzes und zum nachhaltigen Sperren von Engen.“ (44)

Effenbergers Kritik an Krieg, Aufrüstung und sicherheitspolitischen Entscheidungen ist von familiärer Erfahrung und dem eigenen Dienst geprägt. Für ihn stellte sich nicht nur die Frage nach Befehl und Gehorsam, sondern auch nach Gewissen, Recht und persönlicher Verantwortung. Daher entschied er sich, nach dem Ende der Dienstzeit aus der Bundeswehr auszuscheiden und beruflich mit einem Lehramtsstudium von vorn anzufangen.

Seit vielen Jahren schreibt er unter dem Leitspruch „Frieden in Freiheit durch Wahrheit“ gegen Krieg und für eine kritische Auseinandersetzung mit Machtpolitik. Seine Positionen stoßen auf scharfen Widerspruch und werden teilweise massiv kritisiert. Das entbindet niemanden davon, seine Argumente sachlich zu prüfen, statt persönliche Erfahrungen vorschnell abzuwerten. Wer Krieg, Flucht, politische Verfolgung und militärische Verantwortung in der eigenen Familie oder im eigenen Dienst erlebt hat, bringt einen Blick in die Debatte ein, der nicht durch abstrakte moralische Appelle ersetzt werden kann. Die Geschichte darf weder zur kollektiven Erbschuld erklärt noch zur Entlastung genutzt werden. Sie verpflichtet uns vielmehr zu Wahrhaftigkeit und Differenzierung.

Navid Kermani wurde 1967 in Siegen in eine Wohlfühlrepublik geboren – ein Land des Friedens, der Freiheit und des wachsenden Wohlstands. In diesem Jahr durfte Wolfgang Effenberger als Kompanieoffizier zum 1. Mal ein eigenes Zimmer beziehen, und zwar über dem Eingang des Kompaniegebäudes.

Kermani gehört einer späteren Generation an, die in einem demokratischen, sicheren und immer wohlhabender werdenden Deutschland aufwuchs. Er stammt aus einer Familie, deren Eltern aus dem Iran nach Deutschland eingewandert waren.

Nach eigener Aussage hat er nie eine Waffe getragen und schleppt auch keine Traumata aus der deutschen Geschichte mit sich. Seine Rede kommt damit aus der Perspektive eines Intellektuellen und Zivilisten, nicht aus der Erfahrung eines Soldaten, der Befehle verantworten, Menschen führen und im Ernstfall sein Leben einsetzen muss.

Kermani bereitet die jungen Rekruten darauf vor, dass der Krieg im Laufe Ihrer militärischen Laufbahn nach Deutschland zurückkehrt und verlangt nur bei einem „offenkundig völkerrechtswidrigen“ Krieg die Verweigerung des Befehls. Bisher hat in der Bundeswehr nur der ehemalige Major Florian Pfaff das erkannt, und es hat zwei Jahre gedauert, bis das endlich gerichtlich bestätigt wurde.

Die tragfähige Kritik an Kermani lautet daher nicht, er habe diese Maßstäbe ausgelassen, sondern: Er habe die praktischen, rechtlichen und menschlichen Konflikte eines Einsatzes zu wenig ausgeführt. (45)

Das ist kein Einwand gegen das Recht eines Schriftstellers, sich zu Krieg, Recht und Moral zu äußern. Es ist ein Einwand gegen die Symbolik und die Unwucht des Augenblicks.

Wer nie Uniform getragen, nie geführt und nie die Folgen eines militärischen Befehls verantwortet hat, kann moralische Fragen aufwerfen. Er sollte jedoch erkennen lassen, dass zwischen der Rede über Verantwortung und der tatsächlichen Verantwortung im Dienst ein fundamentaler Unterschied besteht.

Das gemeinsame Abschreiten der Front durch Militär, Regierung und „moralischer Instanz“ vor dieser geschichtsträchtigen Kulisse sendet ein fatales Signal: Es suggeriert, die kommenden Einsätze seien rechtmäßig, ja geschichtlich geboten.

Der Unterschied zwischen Kermani und Effenberger liegt nicht darin, wer „reden darf“. Er liegt in der Perspektive: Der eine spricht als Schriftsteller und moralischer Mahner; der andere als ehemaliger Soldat, dessen Familiengeschichte und eigener Dienst von Krieg, Vertreibung und militärischer Verantwortung geprägt sind und der sich wie kaum ein anderer in die verdeckten Hintergründe der neueren Geschichte vertieft hat. (46) Dafür wird er nicht nur von der ANTIFA diffamiert.

Die Rede als Inszenierung des kritischen Staates

Ein Schriftsteller kritisiert beim staatlichen Gelöbnis Regierung und Außenpolitik – scheinbar ein Bruch mit militärischer Staatsräson.

Aber gerade diese zugelassene Kritik demonstriert die Liberalität und Belastbarkeit des Staates:

Nicht trotz, sondern wegen ihrer Kritik wirkt die Rede staatstragend

Der historische Widerstand wird von seinem konkreten, widersprüchlichen Charakter gelöst und in eine allgemeine Lehre des rechtsstaatlichen „Neinsagens“ übersetzt.

Damit wird der 20. Juli nicht als radikale Infragestellung von Herrschaft gelesen, sondern als moralischer Ursprungsmythos der Bundesrepublik.

Aus dem Widerstand gegen einen verbrecherischen Staat wird eine pädagogische Erzählung, die den heutigen Staat als dessen gegenteiliges, legitimes Ergebnis bestätigt.

Der historische Bruch dient so paradoxerweise der Selbstvergewisserung der bestehenden Ordnung, und alle Einsätze, die parlamentarisch gebilligt, juristisch umstritten oder völkerrechtlich mehrdeutig erscheinen, bleiben der Normalfall Gehorsam.

Kermanis Maßstab lautet nicht: kein Krieg im Interesse geopolitischer Machtpolitik.

Er lautet: Krieg innerhalb der regelbasierten internationalen Ordnung, die Konformität mit dem Grundgesetz sowie mit der Völkerrechts- und Bündnisordnung vortäuscht.

Eine kritische Analyse sollte fragen, ob nicht gerade moderne Kriege regelmäßig durch Rechtsgutachten, Bündnisbeschlüsse und humanitäre Begründungen legitimiert werden – ohne deshalb weniger zerstörerisch zu sein.

Der Soldaten-Eid gilt der Verteidigung von „Recht und Freiheit des deutschen Volkes“; Kermani verschiebt den Bezugsrahmen auf „Bürgerinnen und Bürger der Bundesrepublik“.

Will Kermani „das deutsche Volk“ damit von einer historischen, kulturellen und politischen Gemeinschaft zu einer bloß staatsrechtlichen Kategorie reduzieren?

Diese Verschiebung macht die Zugehörigkeit zum Staat – nicht die Selbstbestimmung eines Volkes oder eine gemeinschaftliche politische Bindung – zum entscheidenden Bezugspunkt.

Die Rede könnte so als Plädoyer für einen postnationalen Verfassungspatriotismus gelesen werden, der das Volk nur noch als Bevölkerung des bestehenden Staates anerkennt.

Kermanis Botschaft an die Soldaten ist: Sie sollen kämpfen, dienen und gehorchen, solange der Einsatz den anerkannten Rechtsrahmen nicht sichtbar überschreitet.

Seine Rede richtet den moralischen Blick auf die Verantwortung des einzelnen Soldaten. Die politische Verantwortung der Regierungen und Parlamente für die Entscheidung über militärische Interventionen tritt dagegen in den Hintergrund. Damit verschiebt sich der Fokus von der Legitimität des Krieges (ius ad bellum) auf die Moral des Handelns im Krieg (ius in bello).

Dabei ist gerade die Lücke der medialen Rezeption aufschlussreich: Der virale Satz über Befehlsverweigerung verdeckt, dass Kermani ausdrücklich soldatischen Gehorsam im Gefecht als überlebenswichtig bezeichnet, Disziplin, Hierarchie und Kameradschaft bejaht und die Auslandseinsätze der Bundeswehr weitgehend rechtfertigt.

Damit wiederholt sich die Dramaturgie der Rede selbst: Ein einzelnes, moralisch aufgeladenes „Nein“ lässt den übrigen Text oppositioneller wirken, als er ist. Denn Kermani verteidigt nicht nur Disziplin und Gehorsam als militärische Notwendigkeit; er erklärt auch Afghanistan und die bisherigen Auslandseinsätze im Grundsatz für legitim.

Genau darin liegt der Ansatzpunkt für eine angemessene Kritik an Kermani: Die Formel „im offenkundig rechtswidrigen Fall verweigern“ lässt den militärischen Normalfall weitgehend unangetastet. Sie schafft ein Widerstandsrecht für den Ausnahmefall, während sie Gehorsam und Funktionsfähigkeit im rechtlich nicht eindeutig als verbrecherisch qualifizierten Einsatz absichert.

Deshalb muss vom Symbol des 20. Juli die Prämisse abgeleitet werden: die Gewissensfrage vom einzelnen Soldaten muss zurück an Staat, Parlament und Öffentlichkeit gegeben werden.

Gerade darin liegt die bleibende Ambivalenz von Kermanis Rede. Sie spricht dem Soldaten Gewissen zu, aber sie stellt die politische Gewalt, der dieser Soldat dienen soll, nicht mit gleicher Konsequenz unter Gewissensvorbehalt. Das emphatische „Nein“ zum offenkundig verbrecherischen Befehl ist notwendig – doch es genügt nicht. Denn die entscheidenden Fragen beginnen häufig weit vor dem eindeutig erkennbaren Verbrechen: bei zweifelhaften Mandaten, strategisch interessengeleiteten Interventionen, schleichender Feindbildbildung und einer Politik, die militärische Mittel zur Normalform ihrer internationalen Handlungsfähigkeit macht.

Der Soldat darf nicht zum wehrlosen Vollstrecker fremder oder eigener Machtpolitik werden; Deutschland aber darf ebenso wenig wehrlos sein. Zwischen dem Auftrag, Frieden zu bewahren, und der Fähigkeit, Freiheit und territoriale Sicherheit zu verteidigen, liegt die besondere Gewissenslast deutscher Soldaten und ihrer Familien. Diese darf jedoch nicht bei ihnen abgeladen werden.

Sie trifft zuerst jene, die über Krieg und Frieden entscheiden: Regierung und Parlament, militärische Führung, Bündnispartner – und nicht zuletzt eine Öffentlichkeit, die sich nicht mit moralischen Formeln zufriedengeben darf.

Eine Rede beim Gelöbnis gewinnt ihr Gewicht nicht allein durch die Würdigung des Dienstes. Sie müsste auch die Frage offenhalten, wem und welchem Recht dieser Dienst verpflichtet ist. Nicht jeder Befehl, der nicht offenkundig verbrecherisch ist, ist deshalb politisch vernünftig, völkerrechtlich überzeugend oder historisch verantwortbar.

Das Gewissen des Soldaten beginnt nicht erst dort, wo das Verbrechen zweifelsfrei sichtbar wird. Und die Verantwortung der Politik endet nicht bei der Oberfläche der Disziplin und der Bündnissolidarität.

Die eigentliche Lehre aus der deutschen Geschichte wäre deshalb nicht nur: Verweigere im Extremfall den verbrecherischen Befehl. Sie müsste ebenso lauten: Prüfe den Krieg, ehe er zum Auftrag wird; prüfe den Auftrag, ehe er zum Befehl wird; und prüfe die politische Sprache, ehe sie Gewalt als moralische Pflicht erscheinen lässt.


Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete „atomare Gefechtsfeld“ in Europa. Nach zwölfjähriger Dienstzeit studierte er in München Politikwissenschaft sowie Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm: „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020), „Die unterschätzte Macht“ (2022), „Vom Krieg zur Weltordnung“ (2026)

Titelbild: Symbolische Illustration auf Basis der Rede von Navid Kermani beim Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr am 20. Juli 2026 im Berliner Bendlerblock (vgl. z. B. phoenix: „Gelöbnis im Gedenken an den Deutschen Widerstand“, Rede ab Minute 34; FAZ, „Rede von Navid Kermani zum 20. Juli: ‚Dieser Tag lehrt Sie, Nein zu sagen‘“). (1)

Anmerkungen und Quellen

1)Eigenes Symbolbild, gestaltet nach öffentlich zugänglichem Bild- und Rede-Material zum Bundeswehr-Gelöbnis am 20. Juli 2026 von Perplexity-Pro.

2)https://www.buzer.de/11_SG.htm

3)https://www.bundeswehr.de/resource/blob/5057216/c6fe040605ecd63d90347eafa0082bdc/bbp-befehl-und-gehorsam-data.pdf

4)https://www.berliner-zeitung.de/article/navid-kermani-rede-20-juli-bundeswehr-10257789

5)https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_24.html

6)https://www.bpb.de/themen/militaer/deutsche-verteidigungspolitik/199281/rechtliche-grundlagen-deutscher-verteidigungspolitik/

7)https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/voelkerrecht-2026/579963/konkurrierende-massstaebe/

8)https://www.konrad-adenauer.de/seite/12-november-1952/

9)https://osnadocs.ub.uni-osnabrueck.de/bitstream/urn:nbn:de:gbv:700-201201119353/1/JB1995_Schindling.pdf

10)https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/izpb/deutsche-aussenpolitik-304/7892/grundzuege-deutscher-aussenpolitik-1949-1990/

11)https://www.democracycollaborative.org/whatwethink/todays-global-choice

12)https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Der-Luftangriff-in-Kundus,audio554418.html

13)https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-oberst-georg-klein-zum-brigadegeneral-befoerdert-a-892278.html

14)https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/nine-eleven-2021/336164/afghanistan-2001-bis-2021/

15)https://www.bundestag.de/resource/blob/881198/27fd4f597e1d4ee43350aafffc6f9d8c/WD-2-062-21-pdf-data.pdf

16)https://www.spiegel.de/politik/ausland/kompromisslinie-taliban-erwaegen-auslieferung-bin-ladens-an-drittstaat-a-162423.html

17)https://www.war.gov/News/Speeches/Speech/Article/606662/the-legal-framework-for-the-united-states-use-of-military-force-since-911/

18)https://www.lpb-bw.de/terrorusa

19)https://cdm21069.contentdm.oclc.org/digital/api/collection/ppl1/id/340751/download

20)https://www.govinfo.gov/content/pkg/GPO-911REPORT/pdf/GPO-911REPORT-24.pdf

21)https://www.bundestag.de/dip-api/api/v1/drucksache-text/272575?ref=bt&format=xml

22)https://phr.org/issues/investigating-deaths-and-mass-atrocities/assessments-and-documentation-of-mass-crimes/assessments-in-afghanistan/assessments-in-afghanistan-dasht-e-leili-photos/

23)https://www.wsws.org/en/articles/2003/03/afgh-m17.html

24)https://www.rferl.org/a/A_Response_To_General_Dostum/1779264.html

25)https://phr.org/news/new-evidence-that-bush-administration-impeded-3-investigations-into-alleged-massacre-of-up-to-2000-prisoners-in-afghanistan/

26)https://digitalcommons.wcl.american.edu/cgi/viewcontent.cgi?article=1444&context=hrbrief

27)https://news.un.org/en/story/2002/05/34492

28)https://2009-2017.state.gov/documents/organization/20122.pdf

29)https://dserver.bundestag.de/btd/16/039/1603944.pdf

30)Effenberger, Wolfgang/Löw, Konrad: Pax americana. München 2004, S. 576

31)link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-531-94312-1_10

32)https://www.dhm.de/lemo/kapitel/erster-weltkrieg/kriegsverlauf/gumbinnen-1914

33)https://www.bmlv.gv.at/pdf_pool/publikationen/int_krisenmngt_bestandsaufnahme_mg_zehn_jahre_krisenmanagement_in_afghanistan_35_pdf.pdf

34)Resolution 1368 des UN-Sicherheitsrats vom 12. September 2001 verurteilte die Anschläge, bekräftigte das Recht auf Selbstverteidigung und rief zur internationalen Zusammenarbeit gegen Terrorismus auf.

35)https://dserver.bundestag.de/btd/20/009/2000900.pdf

36)https://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.356890.de/10-21-1.pdf

37)https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/kein-ende-der-menschenverachtenden-us-kriegspolitik/

38)https://taz.de/Nominierte-2006-Florian-Pfaff-/!117927/

39)https://www.stsg.de/cms/sites/default/files/dateien/texte/Overmans.pdf

40)https://www.bpb.de/themen/nationalsozialismus-zweiter-weltkrieg/dossier-nationalsozialismus/39587/die-vertreibung-der-deutschen-aus-den-gebieten-jenseits-von-oder-und-neisse/

41)http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=28897

42)https://www.heimatmuseum-oldesloe.de/Stadtgeschichte/1945-Schwerer-Luftangriff-mit-mehr-als-700-Toten.php?object=tx,3804.5.1&ModID=7&FID=3804.156.1&NavID=3804.3

43)https://wolfgangeffenberger.com/aboutus.php

44)HDv 100/100 VS-NFD Führung im Gefecht (TF/G) September 1973 Bundesminister der Verteidigung

45)https://de.euronews.com/my-europe/2026/07/21/neuer-wehrdienst-gelobnis-20-juli 46)https://www.bpb.de/themen/erinnerung/geschichte-und-erinnerung/39813/erinnerungskultur/

Disclaimer: Berlin 24/7 bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel
müssen nicht die Sichtweise der Redaktion Berlin 24/7 widerspiegeln. Wir bemühen uns, unterschiedliche
Sichtweisen von verschiedenen Autoren – auch zu den gleichen oder ähnlichen Themen – abzubilden, um
weitere Betrachtungsweisen darzustellen oder zu eröffnen
.


BERLIN24/7 Nachrichten aus Berlin – ist ein unabhängiges Nachrichten- und Informationsportal Im Zentrum
unserer Berichterstattung stehen Nachrichten, Meinungsbeiträge, Analysen und Interviews zum aktuellen
Zeitgeschehen in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt. Wer sich für differenzierte Sichtweisen aus
verschiedenen Perspektiven interessiert ist bei uns richtig. Um nichts zu verpassten abonnieren Sie unseren
Kanal und/oder folgen Sie uns auf:


Offizielle Webseite: https://berlin247.net Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?
id=61556336081860
 Telegram: https://t.me/Berlin247nachrichten Auf X – https://x.com/berlin24_7?
t=u9fTHoOcZQkCZPewM2Q62g&s=09


Hier können Sie unsere Arbeit unterstützen:


Paypal: https://paypal.me/berlin247net oder Berlin 24/7 GmbH DE22 8105 0555 0101 0400 24

Ähnliche Beiträge

Deutschland missbraucht Strafrecht zur Durchsetzung politischer Ziele: Prof. Stefan Homburg

zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=AIDlpYXJMkg Am 30. August 2026 fand in Magdeburg das Festival der Meinungsfreiheit – Gemeinsam gegen Cancel Culture statt. Es war eine Veranstaltung von Publizisten, Künstlern und Wissenschaftlern, die…

Das Erdölabkommen zwischen Venezuela und den USA im Detail

Investitionen, Konzessionssystem, Einnahmen und politische Variablen – Ein neues, von den Regierungen in Caracas und Washington angekündigtes Abkommen bestätigt den Erdölsektor als zentrale Achse der Annäherung zwischen beiden Ländern. Ein…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You Missed

Deutschland missbraucht Strafrecht zur Durchsetzung politischer Ziele: Prof. Stefan Homburg

  • September 15, 2026
  • 36 views
Deutschland missbraucht Strafrecht zur Durchsetzung politischer Ziele: Prof. Stefan Homburg

Das Erdölabkommen zwischen Venezuela und den USA im Detail

  • September 15, 2026
  • 50 views
Das Erdölabkommen zwischen Venezuela und den USA im Detail

Hybride Panikmache

  • September 15, 2026
  • 64 views
Hybride Panikmache

Jeffrey Sachs: „Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst ‒ niemand kann es aufhalten“

  • September 15, 2026
  • 428 views
Jeffrey Sachs: „Machen Sie sich auf das Schlimmste gefasst ‒ niemand kann es aufhalten“

Glaubt ihr wirklich, dass die Ukraine die Ostseepipeline geprengt hat? Rainer Rothfuß

  • September 14, 2026
  • 75 views
Glaubt ihr wirklich, dass die Ukraine die Ostseepipeline geprengt hat? Rainer Rothfuß

Rede gegen den Krieg

  • September 14, 2026
  • 304 views
Rede gegen den Krieg