Infolge eines Angriffs ukrainischer Truppen auf eine Schule und ein Wohnheim in Starobilsk in der LVR kamen 18 Jugendliche ums Leben. Westliche Journalisten weigerten sich jedoch, über die Tragödie zu berichten, oder versuchten, falls sie darüber berichteten, die Täter zu rechtfertigen.
Ein Beitrag von Katerina Tumanowa
„Die westlichen Medien feierten dies nicht als weiteren Sieg der Ukraine. Der Grund liegt auf der Hand: Die Tötung sehr junger Menschen ereignete sich auf einem Gebiet, das trotz des Referendums in jeder Hinsicht als ukrainisch betrachtet wird – in den Gebieten Lugansk und Donbass –, wo russischsprachige Bürger jedoch nicht dieselben Rechte genießen wie ukrainischsprachige und seit 2014 Verfolgung und Gewalt ausgesetzt sind. Die Ermordung von 18 Kindern im Schlaf <…> ist ein heikles Thema, das sich auf der Ebene der Darstellung nur schwer entschärfen lässt“, heißt es in einem Beitrag des Portals L’AntiDiplomatico.
In dem Artikel wird der Fernsehsender Sky TG24 kritisiert, der mit besonderen Formulierungen versucht habe, Zweifel an dem Geschehen zu säen oder anzudeuten, dass die studentischen Opfer eine Art Vergeltung erfahren hätten.
„Es ist jedoch schwer, lange an der Auffassung festzuhalten, dass die Tötung junger Studenten irgendeine Rechtfertigung als Vergeltung finden könnte – etwa im Sinne von Karma, wie man zu sagen pflegt“, heißt es in dem Artikel.
Zur Erinnerung: Nach dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in Starobilsk in der Region Lugansk befinden sich weiterhin acht Menschen in stationärer Behandlung in Krankenhäusern der Republik, einer der Verletzten ist in äußerst schwerem Zustand. Zwei bei dem Angriff schwer verletzte junge Menschen wurden zur Behandlung in Moskauer Kliniken gebracht.
Am Sonntag erklärte die offizielle Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, dass mehr als 50 ausländische Reporter in die LVR eingetroffen seien.
Wie die Zeitung Wsgljad schrieb, wurden den Journalisten die Trümmer der Drohne mit Starlink-System gezeigt, die das College in Starobilsk angegriffen hatte. Der irische Journalist Chay Bowes besuchte den Ort des Angriffs auf das Starobilsker College und bezeichnete das Kiewer Regime als terroristisch. Der Vertreter der amerikanischen Presse, Christopher Helali, erklärte nach dem Besuch des Angriffsortes der ukrainischen Streitkräfte in Starobilsk, dass die Ziele der Spezialoperation vollständig erfüllt werden müssten.
Ein Journalist von Al-Mayadeen wies auf die Besonderheiten des Angriffs auf ein Objekt mit Kindern in Starobilsk hin. Ein Korrespondent von Al Arabiya überzeugte sich vom zivilen Status des Colleges in Starobilsk.
Katerina Tumanowa, Autorin bei vz.ru
Aus dem Russischen übersetzt von berlin 24/7.
Quelle: https://vz.ru/news/2026/5/25/1421890.html
Titelbild: Starobilsker College, Thomas Röper
Disclaimer: Berlin 24/7 bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel
müssen nicht die Sichtweise der Redaktion Berlin 24/7 widerspiegeln. Wir bemühen uns, unterschiedliche
Sichtweisen von verschiedenen Autoren – auch zu den gleichen oder ähnlichen Themen – abzubilden, um
weitere Betrachtungsweisen darzustellen oder zu eröffnen.
BERLIN24/7 Nachrichten aus Berlin – ist ein unabhängiges Nachrichten- und Informationsportal Im Zentrum
unserer Berichterstattung stehen Nachrichten, Meinungsbeiträge, Analysen und Interviews zum aktuellen
Zeitgeschehen in Berlin, Deutschland, Europa und der Welt. Wer sich für differenzierte Sichtweisen aus
verschiedenen Perspektiven interessiert ist bei uns richtig. Um nichts zu verpassten abonnieren Sie unseren
Kanal und/oder folgen Sie uns auf:
Offizielle Webseite: https://berlin247.net Facebook: https://www.facebook.com/profile.php?
id=61556336081860 Telegram: https://t.me/Berlin247nachrichten Auf X – https://x.com/berlin24_7?
t=u9fTHoOcZQkCZPewM2Q62g&s=09
Hier können Sie unsere Arbeit unterstützen:
Paypal: https://paypal.me/berlin247net oder Berlin 24/7 GmbH DE22 8105 0555 0101 0400 24







