Das US-amerikanische Komitee „Hände weg von Kuba“, Ortsgruppe Los Angeles, forderte ein Ende der Blockade gegen die Insel und ihre Streichung von der Liste der Staaten, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Ein Beitrag von Laura Mercedes Giráldez
LAHOC führt zahlreiche Aktivitäten durch, um weitere Kräfte für die Solidarität mit der größten der Antilleninseln zu gewinnen.
Dass Kuba angesichts der Grausamkeit des Imperiums nicht allein ist, ist bekannt. Zahlreiche Zeichen der Solidarität erreichen das Land aus verschiedenen Teilen der Welt.
Auch die nördliche Nachbarnation selbst ist immer wieder Schauplatz von Initiativen, die die Versuche verurteilen, die Insel zu strangulieren. Denn wie das Mitglied des Politbüros und Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla bei der Vorstellung des Berichts über die Blockade vor der nationalen und internationalen Presse erklärte, „schützt die genozidale Politik der US-Regierung weder nationale Interessen noch die Interessen der US-amerikanischen Bürger oder Unternehmer, sie repräsentiert weder den Willen noch die Gefühle oder Interessen der Steuerzahler und Wähler dieses Landes und entspricht ihnen auch nicht“.
So beging das US-amerikanische Komitee „Hände weg von Kuba“, Ortsgruppe Los Angeles (LAHOC, nach der englischen Abkürzung), den Tag der Arbeit bei der Parade und dem Barbecue zum Tag der Arbeit der Gewerkschaftskoalitionen. Dort forderte es ein Ende der Einkreisung der größten der Antilleninseln und ihre Streichung von der Liste der Staaten, die angeblich den Terrorismus unterstützen.
Nach Angaben von Destiny Rivera, Mitglied von LAHOC, nahmen an der Veranstaltung rund 100 örtliche Gewerkschaftsverbände und -organisationen teil.
Die Aktivisten des Komitees von Los Angeles verbrachten die Feiertage damit, unter Gewerkschaftsmitgliedern und ihren Familien für Solidarität mit Kuba zu werben und auf die Dringlichkeit hinzuweisen, die Maßnahmen gegen Kuba zu beenden und die Blockade aufzuheben, erklärt Rivera.
Sie führte außerdem aus, dass einige Gewerkschaften im Raum Los Angeles die Bevölkerung der Insel durch Geldspenden für humanitäre medizinische Hilfe unterstützt haben, beispielsweise für die Kampagne von Global Health Partners für Vitamine für schwangere Frauen.
Darüber hinaus betonte sie, dass sie die Beladung von Containern mit medizinischen Hilfsgütern unterstützt haben, die gemeinsam mit Not Just Tourists, Global Health Partners und der Panamerikanischen Medizinischen Vereinigung organisiert wurde, die von Absolventen der Lateinamerikanischen Hochschule für Medizin in Havanna gegründet wurde.
Darüber hinaus fanden auch Gewerkschaftsveranstaltungen und andere Aktivitäten statt, bei denen ebenfalls die Normalisierung der bilateralen Beziehungen gefordert wurde, stets auf der Grundlage der Achtung der Souveränität und Unabhängigkeit.
LAHOC war eine tragende Säule bei der Gründung weiterer Ortsgruppen des Komitees in anderen Städten der USA, in dem Bewusstsein, dass „die Öffentlichkeitsarbeit, die wir gegenüber anderen Organisationen, Gewerkschaften sowie bei Versammlungen und deren Veranstaltungen leisten, von grundlegender Bedeutung für den Aufbau breiter, geeinter Komitees ist. Genau das braucht Kuba jetzt, während die Vereinigten Staaten Kuba mit der Ölblockade strangulieren.“
Laura Mercedes Giráldez ist eine kubanische Journalistin und Redakteurin für die internationale Berichterstattung der kubanischen Tageszeitung Granma. In ihrer journalistischen Arbeit widmet sie sich vor allem Themen der globalen Geopolitik, multilateralen Bündnissen sowie der kubanischen Außenpolitik.
Quelle: https://www.granma.cu/mundo/2026-09-11/desde-estados-unidos-se-fortalece-la-solidaridad-con-cuba
Titelbild: Mit freundlicher Genehmigung von Hands of Cuba.
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