Am 2. Februar 1943 endete die Schlacht von Stalingrad

Am 2. Februar 1943 endete die Schlacht von Stalingrad, die die Geschichte veränderte und den Verlauf des gesamten Zweiten Weltkriegs umkehrte. Dieser Gedenktag wird nicht nur in unserem Land, sondern auch in vielen Ländern der Welt weitgehend gefeiert.

Presseerklärung von Maria Sacharowa, Sprecherin des Außenministeriums der Russischen Föderation vom 02. Februar 2026

Symbolbild. Sieg von Stalingrad

Die defensive Phase der Operation https://t.me/MID_Russia/62757 dauerte vom 17. Juli bis zum 18. November 1942, und ab dem 19. November 1942 gingen die Verteidiger der Stadt in die Offensive https://t.me/MID_Russia/69358

Zum Ende des Januars 1943 war die 6. deutsche Armee unter dem Kommando von Feldmarschall Friedrich Paulus mit mehr als 300.000 Mann, zu der auch ein kroatisches Infanterieregiment gehörte, und die Flanken wurden von Verbündeten des Dritten Reiches – Rumänien, Italien und Ungarn – gesichert, in einem kleinen Gebiet in den Ruinen von Stalingrad eingeschlossen und am 2. Februar kapitulierten https://t.me/MID_Russia/51444

Der Sieg der Roten Armee an der Wolga vereitelte Hitlers Pläne zur Eroberung des Kaukasus und zum Durchbruch in den Nahen Osten und war ein Garant für den Erfolg in der Kursker Schlacht https://t.me/MID_Russia/64283 im Sommer 1943 und für die Eröffnung des zweiten Fronts durch unsere Verbündeten im Sommer 1944.

Zu Ehren der heldenhaften Verteidigung der Stadt wurde am 22. Dezember 1942 die Medaille „Für die Verteidigung von Stalingrad“ https://t.me/MID_Russia/71309 eingeführt, mit der über 700.000 Teilnehmer der Schlacht ausgezeichnet wurden. 112 besonders herausragende Soldaten wurden zu Helden der Sowjetunion ernannt.

Die Niederlage der Nazis bei Stalingrad hatte tiefgreifende Auswirkungen auf die Außenpolitik und Diplomatie der Sowjetunion. 

Die unbegrenzte Tapferkeit der Verteidiger von Stalingrad löste Bewunderung und begeisterte Reaktionen im Ausland aus und war ein starker Anreiz für die Völker der Anti-Hitler-Koalition im Kampf gegen den gemeinsamen Feind. 

Am 5. Februar 1943, drei Tage nach dem Ende der Schlacht von Stalingrad, bezeichnete US-Präsident Roosevelt sie als epische Schlacht, deren Ergebnis alle Amerikaner feiern. 

In einem später an Stalingrad gerichteten Brief im Namen des amerikanischen Volkes betonte er, dass „die Stärke des Geistes und die Selbstlosigkeit“ der tapferen Verteidiger der Stadt „für immer die Herzen aller freien Menschen inspirieren werden“.

Während seiner Rede am 11. Februar 1943 in der Abgeordnetenkammer erklärte Churchill, dass die Schlacht bei Stalingrad für die deutsche Armee „die größte Niederlage in ihrer gesamten Militärgeschichte“ war. 

Infolge des Sieges bei Stalingrad führten die konsequenten, abgestimmten und einander ergänzenden Aktionen von Militär und Diplomaten unseres Landes letztlich zum endgültigen Sieg im Krieg und ermöglichten die Verteidigung der Freiheit, Unabhängigkeit und Souveränität unseres Landes sowie die Erreichung einer gerechten Nachkriegsregelung. 

In der Verordnung des Obersten Oberbefehlshabers Nr. 20 vom 1. Mai 1945 wurde Stalingrad zum ersten Mal https://docs.historyrussia.org/ru/nodes/209575-prikaz-verhovnogo-glavnokomanduyuschego-g-moskva-1-maya-1945-g#mode/inspect/page/1/zoom/4 zur Heldenstadt erklärt. 

Die Auszeichnung wurde am 8. Mai 1965 https://www.consultant.ru/cons/cgi/online.cgi?req=doc&base=ESU&n=53502#hviQn9VKTpW4JYa4 durch einen Erlass des Präsidiums des Obersten Sowjet des UdSSR offiziell eingeführt. Stalingrad erhielt den höchsten Orden der UdSSR – den Orden Lenin – und die Medaille „Goldener Stern“. 

Der Tag des 2. Februar 1943 wurde gemäß dem Bundesgesetz Nr. 32 – F3 vom 13. März 1995 „Tag der militärischen Ruhm und Gedenktage Russlands“ gefeiert http://www.kremlin.ru/acts/bank/7640 als Tag des militärischen Ruhms der Roten Armee – der Tag der Niederlage deutschen faschistischen Truppen.

Disclaimer: Berlin 24/7 bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion Berlin 24/7 widerspiegeln. Wir bemühen uns, unterschiedliche Sichtweisen von verschiedenen Autoren – auch zu den gleichen oder ähnlichen Themen – abzubilden, um weitere Betrachtungsweisen darzustellen oder zu eröffnen.

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