Goldenes Klo gestohlen: Mann in England schuldig gesprochen

Geld stinkt nicht, sagte sich eine Einbrecherbande, als sie eine Toilette im Millionenwert stahl. Nun gab es einen Schuldspruch. Aber wo ist die goldene Schüssel geblieben?

Das Kunstwerk war für umgerechnet mehr als 5,6 Millionen Euro versichert. (Archivbild) Tom Lindboe/PA Media/dpa

Oxford – Im Fall einer gestohlenen Toilette aus purem Gold ist ein Mann in England wegen Einbruchs schuldig gesprochen worden. 

Das Kunstwerk mit dem Titel «America» war im September 2019 aus Blenheim Palace, dem Geburtshaus des früheren britischen Premierministers Winston Churchill, gestohlen worden. Eine Jury am Oxford Crown Court sah es als erwiesen an, dass der 39-jährige Angeklagte an dem Einbruch beteiligt war, wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete.

Das Strafmaß wird, wie in Großbritannien üblich, erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben. Ein 40-Jähriger hatte seine Beteiligung an der Tat bereits gestanden.

Klo war mehr als 5,6 Millionen Euro wert

Das voll funktionsfähige Klo aus 18-karätigem Gold hatte einen Versicherungswert von 4,75 Millionen Pfund (etwa 5,64 Millionen Euro). Es stammte von dem italienischen Künstler Maurizio Cattelan und war das zentrale Objekt einer Ausstellung in dem großzügigen Herrenhaus in der Grafschaft Oxfordshire. 

Gefunden werden konnte das goldene Klo bisher nicht. Nach Erkenntnissen der Ermittler wurde es zerteilt oder eingeschmolzen. Zwei weitere Männer waren angeklagt, ihre Hilfe beim Verkauf des Golds angeboten zu haben. Einer von den beiden wurde ebenfalls schuldig gesprochen.

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