Monroe und kein Ende, Teil 1

Permanenter US-Imperialismus in Südamerika seit 1823

Ein Beitrag von Wolfgang Effenberger

Auf diesem von US-Militärs überprüften Foto stehen Soldaten vor dem Camp Delta im Gefangenenlager Guantanamo Bay Wache. Foto dpa

Die Folgen des US-Angriffs auf Venezuela vom 3. Januar samt der Entführung von Präsident Nicolas Maduro und seiner Frau aus Caracas halten weiter an. Maduros Vizepräsidentin Delcy Rodríguez (56) wurde daraufhin am 6. Januar vom Obersten Gericht und der Nationalversammlung mit der Wahrnehmung der Aufgaben des Staatschefs betraut. (1)

Sie legte ihren Amtseid in der Nationalversammlung in Caracas ab, übernahm formal das Amt der amtierenden bzw. geschäftsführenden Präsidentin (2) und signalisierte Gesprächsbereitschaft gegenüber den USA, während sie innenpolitisch den Ausnahmezustand und Sicherheitsmaßnahmen durchsetzte. (3) Das venezolanische Militär stellte sich öffentlich hinter Rodríguez, was ihre innerstaatliche Position vorerst stabilisiert.

Die Zahl der Opfer durch die US-Militäraktion in Venezuela am 3. Januar haben internationale Organisationen und unabhängige Untersuchungskomissionen mit „bis zu 80 Tote, darunter 32 Kubaner“ angegeben. (4) Die New York Times geht von „mindestens 56“ Toten aus und betont, dass die Gesamtzahl der Opfer noch unklar ist. (5)

US-Präsident Donald Trump drängt nicht auf rasche Neuwahlen, sondern versucht, über politischen und wirtschaftlichen Druck – insbesondere die bestehende Ölblockade – weitere Machtverschiebungen in Caracas herbeizuführen. (6)

Die Ölförderung und der Öltransport in dem Land sind derzeit fast zum Erliegen gekommen, da die Tanklager und vor Anker liegenden Tanker aufgrund der US-Blockade der Schifffahrt ihre Lagerkapazitätsgrenze erreicht haben. Im Lauf dieser Woche will das Weiße Haus US-Ölmanager in Miami, Florida, empfangen, um im Namen des „Wiederaufbaus“ in Venezuela die Macht zu übernehmen.

Seit der im Dezember verschärften Blockade und der Beschlagnahme venezolanischer Tanker liegen Millionen Barrel Rohöl auf Schiffen und in Lagertanks fest, wodurch Exporte fast zum Stillstand gekommen sind und die weitere Förderung technisch und logistisch gedrosselt werden muss. (7)

Die faktische Seeblockade führt dazu, dass beladene Tanker venezolanische Gewässer nicht verlassen, weil sie bei Auslaufen mit Beschlagnahme durch US-Behörden rechnen müssen. (8)

Mehrere Analysen sprechen davon, dass die schwimmenden und landgestützten Lagerbestände ein Mehrjahreshoch erreicht haben und die Förderunternehmen daher gezwungen sind, die Produktion weiter zu drosseln, teilweise in Richtung 700.000 Barrel pro Tag oder darunter. (9)

Trump hat angekündigt, dass „sehr große amerikanische Ölkonzerne“ Milliarden investieren sollen, um Venezuelas beschädigte Öl-Infrastruktur zu reparieren und große Mengen feststeckenden Rohöls – bis zu rund 50 Millionen Barrel – zu raffinieren und zu verkaufen. (10)

In diesem Kontext werden Treffen von Regierungsvertretern mit US-Ölmanagern – unter anderem in Florida – angekündigt, mit dem expliziten Ziel, US-Unternehmen eine zentrale Rolle bei der Kontrolle und Verwertung venezolanischer Ölströme im Rahmen eines politischen „Neuanfangs“ bzw. „Wiederaufbaus“ zu geben. (11)

Trump hat sich am Abend des 6. Januar erneut in sehr aggressiver Weise zu Kolumbien und Kuba geäußert, allerdings eher in Form von Droh- und Machtrhetorik als in einer konkreten Operationsankündigung. (12)

In jüngeren Äußerungen stellt Trump Kolumbien immer wieder als „Kokainfabrik“ dar und bringt offen die Möglichkeit militärischer Maßnahmen gegen das Land ins Spiel, wenn die dortige Regierung den Drogenhandel angeblich nicht „stoppt“. (13)

Präsident Gustavo Petro reagiert darauf regelmäßig mit dem Hinweis, dass solche Drohungen als faktische Kriegserklärung verstanden würden und die Souveränität Kolumbiens verletzten. (14)

Im Zusammenhang mit der Operation gegen Maduro und der Rolle kubanischer Berater spricht Trump Kuba als „Mitverantwortlichen“ an und verbindet dies mit der bekannten Regime-Change-Rhetorik gegenüber Havanna. (15)

Republikanische Hardliner wie Marco Rubio und Lindsey Graham flankieren diese Linie, indem sie vom nahen „Ende des Regimes“ bzw. der „Befreiung Kubas“ sprechen, was den politischen Charakter dieser Drohkulisse in Richtung Systemwechsel deutlich macht. (16)

Trumps „Monroe‑Corollary“: Ideologischer Rahmen für exklusiven US‑Machtanspruch

Die Monroe-Doktrin von 1823 definiert ein außenpolitisches Grundprinzip der USA, das die westliche Hemisphäre als eigene Einflusszone festschreibt und jegliche europäische Einmischung zurückweist. (17)

Trump nutzt nun die erweiterte Monroe‑Doktrin im Kern als ideologischen Rahmen, um einen exklusiven US‑Machtanspruch in der westlichen Hemisphäre zu begründen und Interventionen politisch zu legitimieren. (18)

Ziel ist es, Lateinamerika wieder als Hinterhof der USA zu definieren: Fremde Großmächte (v. a. China, Russland, in Teilen auch Iran) sollen aus der Region zurückgedrängt, ihre Investitionen und Militärkontakte delegitimiert werden.

Damit verbindet Trump das Recht, Regierungen, die als „feindlich“ oder „illoyal“ gelten (Venezuela, Kuba, Nicaragua, perspektivisch auch andere), mit Sanktionen, verdeckten Operationen und notfalls militärischem Druck zu konfrontieren, um einen Regime-Change oder Kurswechsel zu erzwingen. (19)

Es geht um die Sicherung des privilegierten Zugriffs der USA auf Ressourcen (insbesondere Öl, Gas, kritische Rohstoffe) und Schifffahrtsrouten, also eine ökonomische Absicherung des US‑Vormachtanspruchs (20) sowie die Eindämmung chinesischen und russischen Einflusses durch Druck auf Regierungen, Neuverhandlung oder Blockade von Infrastruktur‑ und Rüstungsdeals sowie durch Ausbau eigener Militär‑ und Geheimdienstpräsenz in der Region. (21)

In der Sicherheitsstrategie und in Äußerungen seines Umfelds (Bolton, Pompeo, Rubio u. a.) wird explizit von einer „Monroe‑Doktrin 2.0“ bzw. „Donroe‑Doktrin“ gesprochen, um die historische Kontinuität einer hegemonialen US‑Sphäre zu reklamieren.

Praktisch bedeutet dies die Kombination von Sanktionen, extraterritorialem Wirtschafts‑ und Sanktionsrecht, Terrorlisten (z. B. für Kartelle) sowie der Androhung oder Durchführung militärischer Operationen als legitime Durchsetzungsmittel dieses Anspruchs. (22)

So ist zu befürchten, dass die lange Kette der Interventionen nicht abreißen wird. 

Die US-Interventionen in Südamerika, Mittelamerika, Mexiko und im Karibikraum seit 1823 lassen sich grob in vier Phasen gliedern: 

Frühe „Schutz“-aktionen, die Bananenkriege, der Kalte Krieg (inklusive CIA-Operationen) und die Interventionen nach dem Kalten Krieg bis heute. 

Die folgende Übersicht ist selektiv; sie konzentriert sich auf militärische, paramilitärische und zentrale verdeckte Regime‑Change‑Operationen.

Unberücksichtigt sind rein diplomatische Druckmittel und „normale“ Wirtschaftssanktionen ohne militärisch‑geheimdienstliche Aktivitäten.

Kuba                           

1822/23 „Anti‑Piraterie“‑Landungen;

1898 Spanisch‑Amerikanischer Krieg;

1898–1902 Besatzung; 

1906–1909 erneute Besetzung; 

1912 Truppeneinsatz;

seit 1961 Schweinebucht‑Invasion und dauerhafte Regime‑Change‑Politik

Puerto Rico                  

1824 Landungsunternehmen in Fajardo; (später US‑Territorium)  

1898 Eroberung im Spanisch‑Amerikanischen Krieg         

Dominikanische Rep.   

1903, 1904, 1914 Landungen; 

1916–1924 Besatzung; 

1965 Militärintervention

Haiti                            

1915–1934 US‑Besatzung; wiederholte Landungen zuvor

Nicaragua                    

1850er Interventionen; 

1894, 1896 Marineeinsätze; 

1912–1925 und 1926–1933 Besatzung; 

1980er Contra‑Krieg

Honduras                     

1903, 1907, 1911, 1912, 1919, 1924, 

1925 Marine‑ und Landungseinsätze

Panama                        

1903 Unterstützung der Abspaltung Panamas; (vorher Teil Kolumbiens)   

1903–1914 Kontrolle beim Kanalbau;

Truppeneinsatz bis in die 1960er;

1989 Invasion („Just Cause“)

Mexiko                       

1846–1848 Mexikanisch‑Amerikanischer Krieg;

1914 Besetzung von Veracruz;

Grenzoperationen 1916/17 (Pershing‑Expedition)

Guatemala                   

wiederholte Marineschutz‑Landungen im 19./frühen 20. Jh.; 

1954 CIA‑Putsch gegen Árbenz; spätere Unterstützung antikommunistischer Repression

El Salvador                  

wiederholte Eingriffe im 20. Jh.;

schwere US‑Militär‑ und Geheimdienstunterstützung der Regierung im Bürgerkrieg (1980er)

Costa Rica                   

punktuelle Eingriffe/Präsenz im 19./frühen 20. Jh.; 

Nutzung als Rückraum für Operationen (z.B. Nicaragua)

Kolumbien                   

1840er und spätere Einsätze zum Schutz von US‑Interessen;

Unterstützung bei Aufstandsbekämpfung, v.a. Plan Colombia (ab den späten 1990ern)

Venezuela                    

Marinepräsenz bei Krisen im 19./frühen 20. Jh.;

seit den 2000er Jahren Versuche des Regime‑Change durch Sanktionen, verdeckte Unterstützung der Opposition, Putschversuche; 

2019 Anerkennung Guaidós; 

2020er Jahre verdeckter und offener Druck

Peru                            

punktuelle Einsätze im 19. Jh. zum „Schutz“ von US‑Bürgern; 

im Kalten Krieg Unterstützung der Streitkräfte im Anti‑Kommunismus

Ecuador                      

1960er–1980er verdeckte CIA‑Aktivitäten gegen linke Kräfte; 

zeitweise Nutzung von Basen

Bolivien                       

1960er Unterstützung bei der Jagd auf Che Guevara; 

1971 Unterstützung des Putsches gegen Torres; Einbindung in Operation Condor

Brasilien                      

1964 Unterstützung des Militärputsches gegen Goulart; Mitarbeit in Operation Condor

Chile                           

1891 Marineeinsatz;

1970–1973 Destabilisierung der Allende‑Regierung;

1973 Unterstützung des Pinochet‑Putsches

Argentinien                 

punktuelle Einsätze im 19. Jh. (Buenos Aires 1833, 1850er);

in den 1970er Jahren enge Kooperation mit der Militärjunta in Operation Condor

Uruguay                      

19. Jh. Schutzlandungen; 

1970er Einbindung in Operation Condor

Paraguay                     

20. Jh. Militärhilfe; 1970er Condor‑Partnerregime

Grenada                      

1983 Invasion „Urgent Fury“

Jamaika                      

Kalter Krieg: politische Einflussnahme und verdeckte Aktivitäten gegen links orientierte Regierungen

Guyana                       

1960er Unterstützung der Destabilisierung von Cheddi Jagan und Förderung eines freundlicheren Regimes

Suriname                     

1980er Einflussversuche und Kontakte zu Anti‑Bouterse‑Kräften

Ein eindrucksvolles Zeugnis über die kriminellen Machenschaften der USA in dieser Region legte der zweimal mit der Medal of Honor ausgezeichnete Generalmajor beim United States Marine Corps, Smedley Darlington Butler (1881-1940), ab:

»lch war 33 Jahre und vier Monate im aktiven Militärdienst, und damals habe ich die meiste Zeit als hochgradiger Schläger für Großkonzerne, für die Wall Street und ihre Banker verbracht. Kurz gesagt, ich war ein Gauner, ein Gangster für den Kapitalismus. 1914 habe ich Mexiko und speziell Tampico für die amerikanischen Ölinteressen gesichert. ich habe aus Haiti und Kuba einen schönen Ort für die Jungs von der National City Bank gemacht, damit sie die Einnahmen kassieren konnten. Ich habe dabei geholfen, ein halbes Dutzend zentralamerikanische Republiken zum Vorteil der Wall Street zu vergewaltigen. Von 1902 bis 1912 habe ich Nicaragua für das Internationale Bankhaus Brown Brothers gesäubert. 1916 habe ich Licht in die Dominikanische Republik für die Zuckerinteressen gebracht. 1903 habe ich geholfen, Honduras reif zu machen für die amerikanischen Früchtekonzerne. 1927 habe ich in China dafür gesorgt, dass Standard Oil unbehelligt blieb. Ich hatte AI Capone einige Tipps geben können. Das Beste, was er erreichte, war in drei Distrikten (von Chicago) mit seiner Gaunerei zu operieren. Ich operierte auf drei Kontinenten.« (23)

Es ist von jeher ein schmutziges Besteck, mit dem Washington operiert. 

Als am 11. April 2002 die venezolanische Opposition zum Präsidentenpalast Miraflores marschierte, waren dort bereits tausende Anhänger von Präsident Hugo Chávez versammelt, um den sozialistischen Präsidenten zu verteidigen. Heckenschützen eröffneten das Feuer auf die Menge vor dem Präsidentenpalast, woraufhin bewaffnete Chávez-Anhänger zurückschossen. Die inszenierte Schießerei lieferte den Putschisten den entscheidenden Vorwand zum Eingreifen. (24)

Die Opposition machte Hugo Chávez für die Toten der Scharfschützen verantwortlich und rechtfertigte damit den nachfolgenden Putsch.

Am frühen Morgen des 12. April 2002 begab sich Chávez in die Hände der Putschisten. Washingtons Günstling Pedro Carmona, Chef des Unternehmerverbandes, wurde umgehend als neuer Präsident vereidigt.

Der Putsch scheiterte jedoch nach nur zwei Tagen, da Millionen im ganzen Land demonstrierten und Zehntausende in die Hauptstadt kamen, um den Palast zu belagern und die Rückkehr des gewählten Präsidenten zu fordern. Die Palastwache setzte die Putschisten fest, und am 13. April 2002 wurde Chávez aus der Militärhaft befreit und wieder ins Präsidentenamt eingesetzt. 

Parallelen zum Putsch auf dem Maidan in Kiew im Februar 2014 drängen sich auf.

Am 7. Januar 2026 schrieb US-Verteidigungsminister Pete Hegseth auf X: „The blockade of sanctioned and illicit Venezuelan oil remains in FULL EFFECT – anywhere in the world“.

Damit erklären die USA nicht nur Lateinamerika zu ihrem Eigentum, sondern gleich die ganze Welt: US-Exzeptionalimus pur!

Es gibt kein „sanktioniertes und illegales venezolanisches Öl“. Diese Entscheidung könnte nur der UN-Sicherheitsrat treffen – derartige Beschlüsse liegen jedoch nicht vor.

Foreignaffairs-Autor Brian Winter hat in seinem am 26. Dezember veröffentlichen Artikel „Latin America’s Revolution of the Right The Forces Remaking the Region in the Age of Trump“ (für die Magazin-Ausgabe Januar/Februar) die kommende Entwicklung bereits angedeutet:

Von seinem Einzug in Havanna 1959 bis zu seinem Tod 2016 habe der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro die lateinamerikanische Politik wie kein Zweiter geprägt. Mit seiner markanten Uniform, Cohiba-Zigarren und endlosen Anti-US-Reden habe er Revolutionäre weltweit begeistert und seine Ideen erfolgreich an Führer wie Salvador Allende, Hugo Chávez oder Yasser Arafat exportiert.

Heute würden zwei rechte Populisten die globale Bühne Lateinamerikas dominieren: Argentiniens „Anarcho-Kapitalist“ Javier Milei mit seiner Motorsäge gegen den Staatsapparat und der bärtige Millennial Nayib Bukele aus El Salvador, dessen Banden-Bekämpfung ihm Kultstatus einbringt. Mileis Slogan „¡Viva la libertad, carajo!“ ziert US-College-Shirts, Bukeles TikTok-Fanklub umfasst über 11 Millionen Follower – mehr als bei fast jedem anderen Staatschef. (25)

Milei traf als erster Staatschef den wiedergewählten Trump 2024 in Mar-a-Lago, erhielt ein 20-Milliarden-Hilfspaket und senkte Argentiniens Inflation von über 200 auf rund 30 Prozent bis Ende 2025 – ein Vorbild für Europas Rechte wie Giorgia Meloni oder Kemi Badenoch sowie Tech-Milliardäre wie Elon Musk. Bukeles strikte Härte gegen Banden machte El Salvador sicherer als Kanada, mit 81 Prozent Zustimmung sogar in Chile.

Winter sieht eine konservative Welle durch Lateinamerika rollen: Daniel Noboa siegte 2025 in Ecuador, Mileis Partei feierte Midterm-Erfolge, Bolivien brach mit 20 Jahren Sozialismus. Rechte führen Umfragen in Costa Rica, Peru, Brasilien und Kolumbien an – getrieben von Kriminalitätsfrust (30 Prozent aller globalen Morde trotz 8 Prozent Weltbevölkerung), Evangelikalen-Zuwachs und dem Scheitern linker Modelle wie in Venezuela. (26)

Die Monroe-Doktrin 2.0 unter Trump belohnt pro-USA-Führer mit Hilfe und bestraft Gegner mit Sanktionen; die Kriminalität durch die explodierende Kokainproduktion (verdreifacht in 10 Jahren) und neue Schmuggelrouten treibt die Rechte voran, die nun ihr Diktaturstigma abgeschüttelt hat. Folgen:

Investitionen (z. B. 25 Milliarden Dollar AI in Argentinien), Abkehr von China, weniger Klimafokus und härtere Migrationspolitik. (27)

Anmerkungen und Quellen

1)https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/rodriguez-vereidigt-100.html

2)https://www.stern.de/politik/ausland/us-angriff-auf-venezuela-live–delcy-rodr%C3%ADguez-als-geschaeftsfuehrende-praesidentin-vereidigt-37007346.html

3)https://www.watson.ch/international/liveticker/563936255-venezuela-ticker-rodriguez-als-geschaeftsfuehrende-praesidentin-vereidigt

4)https://www.bbc.com/news/articles/cj9r0eyw0jno

5)https://www.nytimes.com/2026/01/03/world/americas/venezuela-maduro-capture-trump.html

6)https://www.deutschlandfunk.de/rodr-guez-legt-amtseid-ab-trump-geht-nicht-von-schneller-neuwahl-aus-102.html

7)https://xpert.digital/venezuelas-oelressourcen/

8)https://www.zdfheute.de/politik/ausland/venezuela-usa-konfliktpunkte-100.html

9)https://www.boerse-am-sonntag.de/rohstoffe/venezuela-oel-trump-wagnis

10)https://de.marketscreener.com/boerse-nachrichten/us-venezuela-oel-deal-veraergert-china-und-drueckt-die-preise-ce7e59dcdb8df127

11)https://www.stern.de/wirtschaft/news/oelpreise–schlafender-riese–venezuelas-rolle-im-oelgeschaeft-37010158.html

12)https://www.spiegel.de/ausland/venezuela-donald-trump-droht-kolumbien-kuba-beklagt-32-tote-in-caracas-a-0b05487e-2eb7-467f-83c7-80efdd850ec1

13)https://www.n-tv.de/politik/Trump-droht-Kolumbien-mit-Angriffen-id30098916.html

14)https://www.dw.com/de/ukraine-russland-witkoff-putin-trump-drohung-kolumbien-honduras-hongkong-ueberflutungen-sumatra/a-74993427

15)https://de.cibercuba.com/noticias/2026-01-04-u1-e208933-s27061-nid317847-liberacion-cuba-esta-cerca-dice-senador-republicano

16)https://www.spiegel.de/ausland/venezuela-donald-trump-droht-kolumbien-kuba-beklagt-32-tote-in-caracas-a-0b05487e-2eb7-467f-83c7-80efdd850ec1

17)https://de1.warbletoncouncil.org/doctrina-monroe-8484

18)https://www.handelsblatt.com/politik/international/geopolitik-monroe-doktrin-20-trumps-kampf-um-lateinamerika/100149431.html

19)https://www.tagesschau.de/ausland/amerika/lateinamerika-monroe-neuauflage-100.html

20)https://ladw.de/latin-america-brief/trump-bescherte-lateinamerika-eine-kehrtwende-in-der-aussenpolitik-der-usa/

21)https://www.n-tv.de/politik/Die-USA-sind-zu-spaet-dran-id30190934.html

22)https://library.fes.de/pdf-files/iez/14380.pdf

23)Zitiert nach Wolfgang Effenberger: Europas Verhängnis 14/18 Die Herren des Geldes greifen zur Weltmacht. Höhr-Grenzhausen 2018, S. 4

24)https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-hugo-chavez-venezuela-100.html

25)https://www.foreignaffairs.com/south-america/revolution-right-brian-winter?check_logged_in=1&utm_medium=promo_email&utm_source=lo_flows&utm_campaign=article_link&utm_term=article_email&utm_content=20260107

26)Ebda.

27)Ebda.

28)https://www.wiwo.de/politik/deutschland/wiwo-history-das-exorbitante-privileg-des-us-dollars/29164138.html

29)https://de.wikipedia.org/wiki/Petrodollar

30)https://www.china-briefing.com/news/chinas-economy-in-november-2025-year-end-review-and-2026-outlook/

31)Bridges Street Finanzanalyse. (Dezember 2025). „Chinas Ausgabe von USD-Anleihen: Ein strategisches Spiel für die Internationalisierung von RMB.“ https://bridgesstreet.com/articles-dec1-2025

32)https://de.hisour.com/die-Datenerfassung/eisenhowers_farewell_address-2/

Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete “atomare Gefechtsfeld” in Europa. Während seiner Verwendung als Wirkungsberater bereitete Effenberger vor allem nach Vorgabe des scharfen General Defense Plans (Ausschnitt bayerische Grenze zur damaligen Tschechoslowakei) Befehle für den Kriegsfall aus und studierte abends zum Ausgleich an der Hochschule für Politik. Mit der Einsicht in die geplante Vernichtungsorgie entschloss er sich, 1976 aus der Bundeswehr auszuscheiden. An der TU studierte er Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie “Die unterschätzte Macht” (2022).

Disclaimer: Berlin 24/7 bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion Berlin 24/7 widerspiegeln. Wir bemühen uns, unterschiedliche Sichtweisen von verschiedenen Autoren – auch zu den gleichen oder ähnlichen Themen – abzubilden, um weitere Betrachtungsweisen darzustellen oder zu eröffnen.

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