Russlands Armageddon-General und Irans asymmetrischer Triumph – Scheitert US-Strategie? Teil 1

„Win in a Complex World 2020-2040“ – Die aktuelle Situation im Rahmen des sogenannten Irankriegs 2026 lässt sich auch nach 11 Tagen kaum objektiv abbilden. Die Lage auf beiden Kriegsschauplätzen ist angespannt, dümpelt auf hohem Niveau vor sich hin, eskaliert im Moment nicht weiter in neue Großoffensiven und bleibt in der Golfregion auf Luftangriffe, Drohnenoperationen und die Unterbrechung der Öllieferkette in der Straße von Hormus sowie weitgehend auf negative Auswirkungen auf benachbarte Regionen (sogenannte regionale Spillover-Effekte) beschränkt.

Ein Beitrag von Wolfgang Effenberger

Über allen Kriegsschauplätzen schwebt das TRADOC-Konzept

Aktuelle Fronten in der Golfregion

USA und Israel führen weiterhin massive Luftschläge gegen iranische Ziele durch, darunter Revolutionsgarden-Hauptquartiere, Raketenproduktion und Marineeinrichtungen – mit über 6.500 abgeworfenen Bomben seit Kriegsbeginn; Iran meldet über 1.200–1.300 Tote. Beide Angaben wurden bisher nicht unabhängig verifiziert. (1)
Auf die US/IS-Angriffe kontert der Iran mit Raketen auf Israel (Sirenen in Tel Aviv), Drohnen auf US-Basen im Irak/Kuwait und ballistischen Versuchen gegen NATO-Ziele in der Türkei wie Incirlik, die angeblich abgefangen wurden; Teheran beansprucht Kontrolle über die Straße von Hormus. (2) Auf iranischer Seite weitet sich der Konflikt auf Proxys aus: Hisbollah, Huthis und proiranische Milizen im Irak sind aktiv, während Kurden im Nordirak neutral bleiben und keine klaren Kämpfe führen. (3)

Der chinesische Militärphilosoph Sun Tzu (5. Jhdt. vor Chr.) und die aktuelle Berichterstattung 

Der chinesische General wirkte während der Frühlings- und Herbstperiode (ca. 770–476 v. Chr.) im östlichen Zhou-Reich, als China in kriegführende Staaten zerfallen war. 

Sun Tzu hinterließ mit „Die Kunst des Krieges“ (4) ein absolutes Meisterwerk – Kurz, präzise und sehr wirkungsvoll –, das weit über militärische Strategien hinausgeht. Ein zeitloses Werk über Führung und kluges Handeln. Die Lehren sind überraschend aktuell und lassen sich nicht nur auf Krieg, sondern auch auf Alltag, Beruf und Entscheidungen übertragen und sind heute genauso relevant wie damals.

In seinem Werk betonte Sun Tzu mehrfach die zentrale Rolle von Täuschung und Propaganda als strategische Mittel im Krieg und empfahl, Schwäche vorzutäuschen (wie der Iran am 28. Februar 2026?), wenn man stark ist, und Stärke zu zeigen, wenn man schwach ist. Die Kontrolle des Feindes über seine Wahrnehmungen und Überzeugungen sei entscheidend, um ihn zu täuschen und seinen Widerstand zu brechen. Die Propaganda sah er als ein Werkzeug, den Gegner zu verwirren, Fehleinschätzungen zu provozieren und so strategische Vorteile zu gewinnen.

Für ihn beruhte die gesamte Kriegsführung auf Täuschung, der Sieg hänge oft davon ab, wie gut man den Feind glauben machen kann, was nicht real ist, um ihn zu manipulieren und kampfunfähig zu machen. (5) Sun Tzu sah den Krieg nicht primär als physische Konfrontation, sondern als geistiges Ringen, bei dem es darum geht, den Feind zu destabilisieren und seine Entschlossenheit zu schwächen – idealerweise ohne eine blutige Schlacht. Die beste Form des Sieges ist laut Sun Tzu, den Widerstand des Gegners ohne direkten Kampf zu brechen. (6) Demzufolge sei „der weise Krieger der, der Kriege vermeidet.“ 

Vor diesem Hintergrund ist eine unparteiische, an der Wahrheit orientierte Analyse schwer möglich. Es muss zwischen den Zeilen gelesen werden, wobei Analysten, die sich in der Vergangenheit durch Objektivität ausgezeichnet haben, stärker gewichtet werden. 

Der Iran-Konflikt eskalierte Ende Februar 2026 mit israelisch-US-amerikanischen Angriffen auf iranische Atomanlagen und Militärziele (z. B. Natanz). Darauf antwortete der Iran mit einem massiven Raketen- und Drohnen-Gegenschlag auf Israel (Haifa und Tel Aviv) sowie auf US-Basen in Jordanien, Irak, Kuwait (z. B. Ali-Al-Salem), Bahrain (z. B. Juffair), Katar (Al-Udeid), Saudi-Arabien (Prince Sultan) und die VAE (Al-Dhafra). Es wurden zivile Ziele wie Flughäfen (z. B. in Aserbaidschan/Nachitschewan), Häfen (z. B. Dschabal Ali in Dubai, Ra’s Tanura in Saudi-Arabien) und Wahrzeichen (z. B. Hotels in Dubai, Türme in Bahrain) getroffen. Mantrahaft wiederholten USA und Israel die Botschaft, dass fast alle (99%) iranischen Raketen oder Drohnen abgefangen werden konnten, nur minimale Schäden an US-Basen wurden bisher zugegeben.

Irans Angriffe auf die US-THAAD-Basen sind von verschiedenen Seiten bestätigt

Das hochmoderne US-Raketen-Abwehrsystem THAAD (Terminal High Altitude Area Defense) fängt ballistische Raketen in ihrer Endphase ab – also beim Wiedereintritt in die Atmosphäre oder kurz davor.

Jede der 8 Batterien umfasst 6 mobile Abschussfahrzeuge mit je 8 kinetischen Lenkflugkörpern (keine Sprengköpfe), die Ziele durch pure Aufprallenergie zerstören; Reichweite 150–200 km, Flughöhe bis 150 km (exoatmosphärisch).

Ein AN/TPY-2-Radar (Kosten: ca. 500–1 Mrd. USD pro Einheit), erkennt und verfolgt Raketenstarts in Echtzeit über 1.000+ km und leitet Feuerlösungen für THAAD und verbundene Systeme (Patriot, Aegis). (7) Dazu integriert das Feuerleitsystem Daten mit BMDS-Netzwerk (Ballistic Missile Defense System) für mehrschichtige Abwehr. (8)

THAAD schützt strategische Ziele wie Stützpunkte, Städte oder Flotten (z. B. Fünfte Flotte Bahrain) vor Kurz-/Mittelstreckenraketen (SRBM/IRBM) und bietet begrenzten Schutz vor ICBMs; es ergänzt niedrigere Systeme wie Patriot (Endphase niedrig) und obere wie Aegis SM-3 (Mittelphase).
Es sind nur 8 Batterien weltweit verfügbar (USA, VAE, Saudi-Arabien, Südkorea); die Produktion ist langsam (Lockheed Martin: 11–12 Abfangraketen/Jahr), die Radars extrem teuer und wartungsintensiv – die Zerstörung eines AN/TPY-2 lähmt damit ganze Abwehrnetze im Golf. (9)

Sieben von den insgesamt acht THAAD-Batterien sind einsatzbereit. Zwei Systeme stehen in Israel, eines in Südkorea, eines in Guam. Damit bleiben drei Batterien, um den Rest der Welt abzudecken: den indopazifischen Raum, den Golf und die kontinentalen Vereinigten Staaten selbst.

Und nun wurden vier THAAD-Radarsysteme, die unersetzlichen Nervenzentren, die die Batterien funktionsfähig machen, auf der Arabischen Halbinsel getroffen: Prince Sultan, Al Ruwais, Abu Dhabi, Muwaffaq Salti. Ohne ihr AN/TPY-2-Radar kann eine THAAD-Batterie keine Ziele bekämpfen. 

Diese Katastrophenmeldung für USA und Israel wurde zunächst heruntergespielt.

Inzwischen wird die Kernaussage– dass der Iran bei seinem Angriff gezielt die „Kommunikations- und Koordinationsschicht“ der US‑Raketenabwehr (SATCOM, Radome, AN/TPY‑2 und andere Radarsysteme) an mehreren Golf‑Standorten gleichzeitig getroffen hat –von öffentlich zugänglichen Quellen weitgehend gestützt. (10)

Die New York Times berichtet, dass Iran gleichzeitig mehrere US‑Standorte in Bahrain, Katar, Kuwait, Saudi‑Arabien und in den VAE angegriffen hat, und stützt sich dabei auf kommerzielle Satellitenbilder (Planet, Maxar/Airbus). (11)

Genannt werden u.a. das Hauptquartier der US‑Fünften Flotte in Manama (Naval Support Activity Bahrain), Al Udeid Air Base (Katar), Camp Arifjan und Ali Al Salem (Kuwait), Prince Sultan Air Base (Saudi-Arabien) sowie Anlagen bei Al Ruwais und Al Dhafra in den VAE. (12)

Die Times spricht von „damage near vital equipment“ und zerstörten oder schwer beschädigten Strukturen in unmittelbarer Nähe von Kommunikations‑ und Radar‑Infrastruktur, betont aber, dass der genaue technische Funktionsstatus vieler Systeme nicht unabhängig verifiziert werden kann. (13)

Mehrere Berichte konkretisieren, welche Anlagen getroffen wurden, und dass es sich überwiegend um Kommunikations‑ und Radar‑Knoten handelt. (14)

Bei der US‑Basis in Manama (Al‑Jufair, Naval Support Activity Bahrain) wurden mindestens zwei Radome zerstört, in denen laut US‑Presse AN/GSC‑52B‑SATCOM‑Terminals untergebracht waren. (15)

Auch andere Quellen sprechen von zerstörten „satellite communications terminals“ am Hauptquartier der Fünften Flotte.(16)

Auch Al Udeid, zentraler Luftwaffen‑Hub der USA im Golf, wurde Ziel von Raketen‑ und Drohnenangriffen; Analysen sprechen von Schäden in Bereichen, in denen ein großes AN/FPS‑132‑Frühwarnradar und weitere Langstrecken‑Sensorik vermutet werden. (17)

Für eine direkte, irreparable Zerstörung des AN/FPS‑132 geben Fachquellen aber eine gewisse Unsicherheit an, weil die Bildlage nicht in allen Details eindeutig ist. (18)

Mehrere Radome in Camp Arifjan wurden zerstört, und Strukturen mit Bezug zu SATCOM‑Systemen in Ali Al Salem weisen deutliche Treffer‑ und Brandschäden auf. (19)

Diese Standorte sind wichtige logistische und Führungszentren der US‑Armee im Golf. (20)

Am Prince Sultan Air Base wurden Anlagen in einem Bereich getroffen, in dem zuvor u.a. ein mobiles AN/TPY‑2‑Radar eingesetzt worden war. (21)

Vereinigte Arabische Emirate – Al Dhafra, Al Ruwais:

Berichte nennen Schäden an militärischer Infrastruktur bei Al Ruwais und Al Dhafra, wo US‑Luftstreitkräfte stationiert und US‑Radar‑/Kommunikationseinrichtungen integriert sind. (22)

Verschiedene Fachberichte halten ausdrücklich fest, dass Iran mehrfach Radome und SATCOM‑Terminals angegriffen hat, etwa Radome mit AN/GSC‑52B‑SATCOM in Bahrain und mehrere Radome in Camp Arifjan. (23)

Auch bei Ali Al Salem, Prince Sultan und in den VAE liegen Hinweise vor, dass Bereiche mit SATCOM‑‑ bzw. Radar‑Infrastruktur getroffen wurden, obwohl der genaue technische Schaden (totaler Ausfall vs. zeitweise Beeinträchtigung) nicht im Detail bekannt ist. (24)

NDTV und andere internationale Medien sprechen von gezielten Angriffen auf AN/TPY‑2‑Stellungen, die als „Augen“ des THAAD‑Netzwerks gelten, und zeigen Satellitenbilder, die beschädigte Radar‑Sites in Jordanien, Katar, den Emiraten, Saudi‑Arabien, Bahrain und Kuwait verorten.

Ein Fachartikel erwähnt zusätzlich mögliche Schäden an einem weiteren AN/TPY‑2 in der jordanischen Muwaffaq‑Salti‑Base, weist aber ausdrücklich darauf hin, dass hierfür noch keine eindeutigen Bildbelege vorliegen. (25)

 Formulierungen wie „SATCOM‑Terminals zerstört“, „Radome aufgebrochen“, „Satellitenschüsseln verschwunden“ und der Hinweis auf AN/TPY‑2‑basierte Raketenverfolgungs‑Infrastruktur entsprechen also im Kern der in diesen Analysen beschriebenen Zielwahl, sprachlich vielleicht etwas zugespitzt. (26)

em sich der Pulverdampf gelegt und der Gefechstlärm verklungen ist, wird es keine unipolare Weltordnung, sondern eine mulipolare Friedensordnung geben. 

Anmerkungen und Quellen

1)https://www.marchanzeiger.ch/2026/03/05/drohnen-in-aserbaidschan-iran-krieg-weitet-sich-aus/

2)https://www.zeit.de/news/2026-03/05/neuer-raketenangriff-irans-auf-israel-sirenen-in-tel-aviv

3)https://www.tagesspiegel.de/internationales/die-lage-im-uberblick-drohnen-in-aserbaidschan-iran-krieg-weitet-sich-aus-15317402.html

4)Die neue moderne deutsche Übersetzung von „The Art of War“ (Übersetzt und kommentiert) – Timeless Lore Taschenbuch – 22. Dezember 2025

5)https://chinesische-weisheiten.com/40-sun-tzu-zitate/

6)https://chinesische-weisheiten.com/40-sun-tzu-zitate/

7)https://defence-network.com/us-raketenabwehr-thaad-unterstuetz-israel

8) https://missilethreat.csis.org/system/thaad/

9)https://esut.de/2024/11/meldungen/54555/usa-verstaerken-israels-schutz-thaad-raketenabwehr-und-soldaten-fuer-mehr-sicherheit/

10)https://en.sputniknews.africa/20260304/1083991141.html

11)https://www.nytimes.com/2026/03/03/world/middleeast/iran-strikes-us-military-communication-infrastructure-in-mideast.html

12)https://www.solaceglobal.com/news/2026/03/06/iranian-attacks-gulf-security-outlook/

13)https://www.nytimes.com/2026/03/01/world/middleeast/iran-strikes-us-military-facilities.htm

14) https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

15)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

16)https://www.nytimes.com/2026/03/03/world/middleeast/iran-strikes-us-military-communication-infrastructure-in-mideast.htm

17) https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

18)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

19)https://www.solaceglobal.com/news/2026/03/06/iranian-attacks-gulf-security-outlook

20) https://www.solaceglobal.com/news/2026/03/06/iranian-attacks-gulf-security-outlook/

21)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

22)https://en.sputniknews.africa/20260304/1083991141.html

23)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

24)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

25)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

26)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

27)https://en.sputniknews.africa/20260304/1083991141.html

28)https://www.solaceglobal.com/news/2026/03/06/iranian-attacks-gulf-security-outlook/

29)https://en.sputniknews.africa/20260304/1083991141.html

30)https://www.solaceglobal.com/news/2026/03/06/iranian-attacks-gulf-security-outlook/

31)https://timesofindia.indiatimes.com/world/middle-east/satellite-images-show-damage-at-us-fifth-fleet-naval-base-in-bahrains-manama-see-before-after-pics/amp_articleshow/128938261.cms

32)https://www.ynetnews.com/article/bybbtvpyz

33) https://www.ynetnews.com/article/bybbtvpyzl

34)https://www.fw-mag.com/shownews/950/iran-strikes-american-radar-and-communication-systems-in-the-gulf

35)https://seniora.org/politik-wirtschaft/politik/der-schutzschild-ist-weg-iran-zerstoert-vier-thaad-systeme-am-golf

36)https://islanderreports.substack.com/p/the-shield-is-gone-iran-takes-out

37)https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-strasse-hormus-usa-100.html

38)https://www.reuters.com/business/energy/azerbaijan-says-it-foils-iranian-plots-including-plan-attack-major-pipeline-2026-03-07/?utm_source=chatgpt.com

39)https://www.theguardian.com/world/2026/mar/05/azerbaijan-accuses-iran-drone-attack-airport-injured-people?utm_source=chatgpt.com

40)https://georgiatoday.ge/iran-signals-possible-strike-on-baku-tbilisi-ceyhan-pipeline-supplying-israel/?utm_source=chatgpt.com

41)https://www.tagesschau.de/ausland/asien/iran-krieg-angriff-aserbaidschan-100.html

42)https://www.gmx.at/magazine/politik/nahostkonflikt/iran-krieg-live-blog-eu-chefdiplomatin-iran-krieg-putin-helfen-41967054

43)https://www.rferl.org/amp/azerbaijan-iran-plot-oil-pipeline-energy-attack-middle-east/33698209.html

44)https://www.foreignaffairs.com/middle-east/why-iran-will-escalate?utm_medium=newsletters&utm_source=twofa&utm_campaign=Why%20Iran%20Will%20Escalate&utm_content=20260227&utm_term=N

45)https://sonar21.com/us-intelligence-community-is-covering-its-ass-what-is-really-going-on-with-the-us-war-on-iran/

46)https://archive.ph/vDsAU#selection-379.0-397.66

47)https://www.lpb-bw.de/chronik-ukrainekonflikt

48)Ebda.

Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete “atomare Gefechtsfeld” in Europa. Während seiner Verwendung als Wirkungsberater bereitete Effenberger vor allem nach Vorgabe des scharfen General Defense Plans (Ausschnitt bayerische Grenze zur damaligen Tschechoslowakei) Befehle für den Kriegsfall aus und studierte abends zum Ausgleich an der Hochschule für Politik. Mit der Einsicht in die geplante Vernichtungsorgie entschloss er sich, 1976 aus der Bundeswehr auszuscheiden. An der TU studierte er Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie “Die unterschätzte Macht” (2022).

Disclaimer: Berlin 24/7 bemüht sich um ein breites Meinungsspektrum. Gastbeiträge und Meinungsartikel müssen nicht die Sichtweise der Redaktion Berlin 24/7 widerspiegeln. Wir bemühen uns, unterschiedliche Sichtweisen von verschiedenen Autoren – auch zu den gleichen oder ähnlichen Themen – abzubilden, um weitere Betrachtungsweisen darzustellen oder zu eröffnen.

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