Deutschland mächtig und nachhaltig entfaltet hat. Insbesondere wurde die Darstellung Deutschlands als imperialistische Großmacht nach beiden Weltkriegen maßgeblich von den Siegermächten geprägt und tief im kollektiven Gedächtnis Europas und der Welt verankert. Dieses Narrativ hat nicht nur die Wahrnehmung deutscher Geschichte und Identität beeinflusst, sondern auch politisch und gesellschaftlich tiefe Auswirkungen auf Deutschland selbst gehabt. Vor allem den Briten gelang es, das Bild vom „imperialen Deutschland“ zu etablieren, und es gilt, aufzuzeigen, welche Funktion diese Narration erfüllt hat und welche Folgen dies für Deutschland und seine Erinnerungskultur hat.
Eine Beitragsserie von Wolfgang Effenberger

Sefton Delmer im Zweiten Weltkrieg
Delmer, BBC-Moderator und Ex-Daily-Express-Korrespondent, leitete ab 1940 die „schwarze Propaganda“ für das „Political Warfare Executive“ (PWE), eine psychologische Kriegsführungseinheit unter dem „Foreign Office“, die „schwarze Propaganda“ (z. B. Soldatensender Calais) organisierte.
Delmer hatte dort Zugang zu Geheimdienstinfos (z. B. Aspidistra-Sender), aber keine formelle MI6-Rolle.
Im ersten Weltkrieg war H.G. Wells‘ Ansatz intellektuell und elitär, auf Elite und Neutrale (z. B. USA) fokussiert, im Gegensatz zu späteren Massenmethoden. Er trat nach Wochen zurück, da er Bürokratie ablehnte, doch seine Ideen prägten den Crewe House‘ Erfolg. (10)
Delmer kritisierte die britische Propaganda im Ersten Weltkrieg wegen ihrer Lügen und weitgehend erfundenen Greuelberichte als fehlgeleitet und setzte dagegen auf Echo-Kammer-Vermeidung durch Insider-Pretending – hier gibt ein autorisierter Mitarbeiter (Insider) vor („pretending“), normale Aktivitäten auszuführen, während er Daten stiehlt oder Schaden anrichtet. Ein Beispiel: Ein Admin simuliert „Wartungsarbeiten“, um Backups zu kopieren. Dieser Wandel vom elitären Appell (WWI) zu massenpsychologischer Sabotage (WWII) wirkte sich gegen die NS-Indoktrination weitaus effektiver aus. (11)
Am 23. Mai 1941 startete Sefton Delmer den Sender „Gustav Siegfried Eins“ (GS1) hoch erfolgreich als Pionier der schwarzen Propaganda und erreichte eine breite Hörerschaft unter deutschen Soldaten und Zivilisten. (12) Das Geheimnis des Erfolgs: Gustav Siegfried 1 (GS1) tarnte sich als deutsche Widerstandsstation aus dem Wehrmachtsinneren.
Peter Seckelmann sprach von Bedfordshire aus als „Der Chef“, ein preußischer Offizier alter Schule, der angeblich einer patriotischen Untergrundgruppe angehörte. Er kritisierte NSDAP-Führung, Parteibonzen und Misswirtschaft – immer loyal zum Führer und Soldaten, aber gegen „Korruption“.
GS1 ahmte deutsche Militärsender nach (Jargon, Flüche, Geheimcodes), diffamierte in vulgärer Nazisprache Partei- und SS-Führer mit Sexskandalen, Korruption und Perversionen. Es nutzte abgefangene Soldatenbriefe und derbe Landsersprache, was bis zu 40% der Wehrmacht erreichte und Spannungen zwischen Partei und Militär schürte. Dazu wurden Geheimnisse enthüllt und Zwietracht zwischen der Wehrmacht und der NSDAP gesät.
Genial: Die Deutschen hörten „ihren“ Sender, ohne britische Propaganda zu wittern. Damit das so blieb, musste der Tod des Chefs inszeniert werden. Am 2. November 1943 stürmte die gespielte Gestapo, flankiert von einer MG-Salve den Sender unter dem Ruf „Hab ich dich endlich erwischt, du Schwein!“ Einen direkten Beweis für die Wirksamkeit von GS1 lieferte im Herbst 1941 ein US-Militärattaché-Bericht aus Berlin über die zunehmende Zwietracht zwischen NSDAP und Wehrmacht – direkt auf GS1 zurückgeführt. Goebbels reagierte panisch mit Verboten und Hetzjagden, was die Tarnung bestätigte. (13)
Strategische Innovationen:,
Um die Gestapo abzulenken, wurden Code-Signale absichtlich geknackt; Musik und „echte“ NS-Elemente mischten sich mit Desinformation. Delmer zielte auf den „inneren Schweinehund“ jedes Deutschen, um Egoismus zu wecken – viel effektiver als es BBC im Ersten Weltkrieg vermochte. (14)
Diese inszenierte „Erschießung“ des Chefs ebnete den Weg für Soldatensender Calais und trug zur Moralschwächung bei, ohne „Dolchstoß“-Mythen zu riskieren. Delmer sah das als Meisterwerk, da es NS-Tabus brach und die Massenpsychologie meisterte. (15)
Der „Soldatensender Calais“ (Atlantiksender) knüpfte an den Erfolg von GS1 an und verbreitete Gerüchte, Jazz und Erotik für deutsche Soldaten.
Britische Propaganda im Ersten und Zweiten Weltkrieg (16)
Sie unterschied sich in Fokus, Reichweite und Strategie: Im 1. Weltkrieg wurde die betonte Verteidigung der Zivilisation und Rekrutierung latent, im 2. Weltkrieg die bedingungslose Kapitulation und der Demokratieaufbau priorisiert- (17) Gemeinsam war jedesmal das Ziel der Moralschwächung des Feindes.
H.G. Wells und Sefton Delmer spielten zentrale Rollen in der britischen Propagandastrategie während der Weltkriege, wobei Wells vor allem im Ersten Weltkrieg durch intellektuelle Konzepte wirkte und Delmer im Zweiten als Meister der „schwarzen Propaganda“ agierte. Ihre Beiträge zielten auf die Beeinflussung feindlicher Moral und öffentlicher Meinung ab, was nahtlos in die Nachkriegs-Re-Education in Deutschland überging. (18)
Während die WWI-Propaganda reaktiv und emotional war (Gräuel, Zivilisation vs. Barbarei), um Unterstützung zu mobilisieren, und daher zu Nachkriegsmythen führte, lernte die WWII-Propaganda daraus und agierte subtil und psychologisch (Weiß/Schwarz) mit Fokus auf Feindzersetzung und Demilitarisierung. Dies spiegelt die Evolution von elitärer zu totaler Kriegsführung wider. (19)
Sefton Delmers Methoden der schwarzen Propaganda im Zweiten Weltkrieg haben die moderne psychologische Kriegsführung (PsyOps) nachhaltig geprägt, insbesondere durch den Einsatz von Desinformation, Tarnung und Tabubruch. (20)
Delmers Ansatz, Sender wie GS1 als „echte“ Nazi-Quellen zu tarnen sowie vulgäre Sprache und Skandale (Sexorgien, Korruption) zu nutzen – revolutionierte die Zielgruppenansprache: Statt offener Kritik weckte er Egoismus und Misstrauen im Feind. Dieses „Insider-Pretending“ findet sich heute in Social-Media-Trolls, Deepfakes und Echo-Chamber-Manipulation wider. (21)
Vergleichstabelle
Aspekt H.G. Wells (WWI, Crewe House) Sefton Delmer (WWII, PWE
Art faktenorientiert Desinformation, Lügen, Skandale
(z. B. alliierte Erfolge, US-Truppen) (z. B. Nazi-Sexorgien, Korruption)
Zielgruppe Deutsche Elite/Militär Massenpublikum/Soldaten:
Aufruf zum Sturz des Kaiserreichs Tabubruch via vulgäre Sprache
Medien Flugblätter/Leaflets Falsche Radiosender (GS1, Calais):
(Millionen verteilt) Musik, Gerüchte,
gefälschte Dokument
Ton & Stil Intellektuell, visionär, moralisch Subversiv, vulgär,
übertrieben rassistisch
Effekt Moralschwächung trug zu Hohe Hörquote, interne Zwietracht, Waffenstillstand bei „schwarzer Bumerang“ wurde vermieden
Delmer warnte nach dem Krieg vor Publicity, um „Dolchstoß“-Mythen zu vermeiden – ein „schwarzer Bumerang“. (22)
Kontinuität zur Re-Education in Deutschland
Die Kriegspropaganda mündete in die britische Re-Education-Politik (1945–1947), die Denazifizierung und Demokratisierung anstrebte, basierend auf Versailler Lektionen. Im Bildungsbereich kontrollierte die „Control Commission for Germany“ (British Element) Universitäten wie Göttingen und Köln: NS-Professoren wurden entlassen, Gebäude restauriert und demokratische Ideen implantiert. (23) Das galt aber nicht flächendeckend. So erhielt das NS-Parteimitglied Professor Fritz Fischer nach seiner zweijährigen Arretierung noch 1947 seinen Hamburger Lehrstuhl zurück.
In Göttingen öffnete die erste britische Zonen-Uni 1945; und diente als Testfeld; Köln litt unter Bombenschäden, doch die Re-Education förderte Antimilitarismus via „Rhine Army College“. Wells‘ Vision einer neuen Weltordnung und Delmers Psychologie beeinflussten diese langfristige Umerziehung, die Universitätsreputationen wiederherstellte und NS-Doktrinen eliminierte. (24)
Wells und Delmer verkörperten den Wandel von offener zu verdeckter Propaganda, die den Feind von innen schwächte. Ihre Methoden – intellektuell (Wells) und subversiv (Delmer) – prägten die Re-Education als Erweiterung psychischer Kriegsführung, um Demokratie zu verankern. Dies trug zu Deutschlands Nachkriegsstabilisierung bei, wenngleich Erfolge variierten. (25)
Wells‘ Propaganda im Ersten Weltkrieg und Delmers Methoden im Zweiten unterschieden sich grundlegend in Stil, Medium und Ethik, wobei beide die deutsche Moral schwächen sollten. (26)
Re-Education – Deutungshoheit über die deutsche Geschichte
Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die vier Siegermächte – USA, Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich – die uneingeschränkte Kontrolle über das besiegte Deutschland. Auf der Potsdamer Konferenz 1945 einigten sich diese Mächte auf eine gemeinsame Politik gegenüber Deutschland, die Maßnahmen wie Demilitarisierung, Denazifizierung, Demokratisierung und Dezentralisierung umfasste. Deutschland wurde in vier Besatzungszonen aufgeteilt, in denen jede Siegermacht ihre eigene Verwaltung durchsetzte, was die politische und gesellschaftliche Entwicklung des Landes grundlegend prägte. (27)
Diese praktische Kontrolle der Siegermächte ermöglichte ihnen auch, den Diskurs über Deutschlands Vergangenheit und seine Rolle als imperialistische Macht maßgeblich zu bestimmen. (28) Die politische und moralische Verpflichtung, das „deutsche Problem“ zu lösen, also die potenzielle Rückkehr zu militaristischen und imperialistischen Ambitionen zu verhindern, war ein wichtiger Beweggrund für die Verankerung des imperialen Narrativs. Dabei wurden nicht nur die offensichtlichen Verbrechen des Nationalsozialismus thematisiert, sondern auch ältere imperialistische Traditionen Deutschlands hervorgehoben, um die Notwendigkeit der strengen Kontrolle und der Nachkriegspolitik zu betonen.
Die Teilung Deutschlands in Bundesrepublik und DDR verlieh diesem Narrativ zudem eine dauerhafte politische Dimension, da beide deutsche Staaten diesen Diskurs für ihre eigene Legitimation nutzten, was von den jeweiligen Besatzungsmächten unterstützt und gefördert wurde, (29)
Das Narrativ vom imperialen Deutschland bot den Siegermächten folgende Vorteile:
- Legitimation der Besatzung: Es rechtfertigte die dauerhafte militärische Präsenz und politische Überwachung durch die Alliierten in Deutschland.
- Begründung der Teilung: Die politische Spaltung Deutschlands wurde durch den gemeinsamen Konsens über die Gefahr eines imperialen Deutschlands abgesichert, was die rivalisierenden Blöcke im Kalten Krieg bestärkte. (30)
- Formung öffentlicher Meinung: In den Besatzungszonen und später in beiden deutschen Staaten wurde eine Geschichtserzählung gefördert, die die Vergangenheit Deutschlands in einem imperialen und aggressiven Licht darstellte – als notwendige Grundlage der Friedenspolitik.
- Instrumentalisierung im Kalten Krieg: Das Bild eines imperialen Deutschlands wurde auch als politisches Druckmittel im Ost-West-Konflikt verwendet, um das eigene Bündnissystem zu stabilisieren und Deutschland als strategischen Schauplatz zu definieren. (31)
- Westorientierung und Integration: Die enge Bindung an die westlichen Bündnisse wie NATO und Europäische Gemeinschaft (später EU) sowie die politische Tradition der Weimarer Demokratie flossen in die Kultur des Westens ein. Sicherheitsbedürfnis und Antikommunismus waren prägende Faktoren. (32)
Die Besatzungszeit legte den Grundstein für zwei sehr unterschiedliche politische Kulturen in Ost- und Westdeutschland. Während im Westen eine demokratische, liberale und marktwirtschaftlich orientierte Gesellschaft entstand, entstand im Osten ein sozialistischer Einparteienstaat mit zentralistischer, staatssozialistischer Kultur. Beide Systeme prägten damit die politische Kultur der Deutschen nachhaltig und hinterließen Wirkungslinien, die bis in die Gegenwart spürbar sind. (33)
Anmerkungen und Quellen
1)https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article234577978/Sefton-Delmer-Mit-dem-Soldatensender-Calais-machte-er-geschickte-Werbung-gegen-Adolf-Hitler.html
2)https://www.heretical.com/miscella/rohm.html
3)Amos Elon 2003: Zu einer anderen Zeit. München/Wien 2003, S.309
4)Vgl Mosse/Paucker (Hrsg.): Deutsches Judentum in Krieg und Revolution 1916-1923, Tübingen 1971, S.30
5)Effenberger/Moskovitz: Deutsche und Juden vor 1939, Ingelheim 2013, S. 364
6)http://www.comlink.de/cl-hh/m.blumentritt/agr241.htm
7)Ebda.
8)Ebda.
10)https://www.europa.clio-online.de/essay/id/fdae-1466
11)https://en.wikipedia.org/wiki/British_propaganda_during_World_War_II
12)https://www.spiegel.de/politik/der-chef-vom-chef-a-89744b6c-0002-0001-0000-000045124288
13)https://www.spiegel.de/politik/der-chef-vom-chef-a-89744b6c-0002-0001-0000-000045124288
14)https://clutch.open.ac.uk/schools/emerson00/soe_gs1_1.html
15)https://www.welt.de/geschichte/kopf-des-tages/article234577978/Sefton-Delmer-Mit-dem-Soldatensender-Calais-machte-er-geschickte-Werbung-gegen-Adolf-Hitler.html
16)Vgl. Philip M. Taylor, Propaganda and the Second World War, London 1998, S. 82–95; sowie Sefton Delmer, Black Boomerang, London 1962
17)https://de.wikipedia.org/wiki/Propaganda_im_Ersten_Weltkrieg
18)https://en.wikipedia.org/wiki/Department_of_Propaganda_in_Enemy_Countries
19)https://www.spiegel.de/geschichte/britische-kriegspropaganda-a-946614.html
20)https://en.wikipedia.org/wiki/Sefton_Delmer
21)https://time.com/6957547/sefton-delmer-world-war-two-propaganda/
22)https://www.strikethetruth.com/2024/07/life-of-sefton-delmer.html
23)https://journals.sagepub.com/doi/pdf/10.1177/1745499916664465
24)https://en.wikipedia.org/wiki/British_propaganda_during_World_War_I[1]25)https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/1745499916664465
26)https://en.wikipedia.org/wiki/Sefton_Delmer
27)https://www.mdr.de/geschichte/ns-zeit/zweiter-weltkrieg/1945/nachkriegszeit-deutschland-mitteldeutschland-nach-dem-zweiten-weltkrieg100.html
28)https://www.liberationroute.com/de/stories/193/victorious-powers-in-berlin
29)https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/IzpB_358_Nachkriegsgeschichte_240402_Webversion.pdf
30)https://www.geo.de/wissen/doppelte-staatsgruendung-die-spaltung-deutschlands-die-keiner-wollte-30181018.html
31)https://www.bpb.de/system/files/dokument_pdf/IzpB_358_Nachkriegsgeschichte_240402_Webversion.pdf
32)https://de.wikipedia.org/wiki/Besatzungszone
33)Bundeszentrale für politische Bildung: Die Bedeutung der Besatzungszeit 1945-1949
34)https://cdr.lib.unc.edu/downloads/xp68kg82b?locale=en
35)https://socialistplanningbeyondcapitalism.org/the-dark-side-of-h-g-wells-and-the-british-ministry-of-propaganda/
36)https://cdr.lib.unc.edu/downloads/xp68kg82b?locale=en
37)https://www.gutenberg.org/files/45368/45368-h/45368-h.htm
38)Wells, H.G .: Die Geschichte unserer Welt. Berlin/Wien/Leipzig 1948
39)https://encyclopedia.1914-1918-online.net/article/making-sense-of-the-war/
40)Effenberger 2020: Schwarzbuch EU & NATO. Hörh-Grenzhausen, S. 532
41)Ebda, S. 532
42)https://mariobekes.substack.com/p/mastering-black-propaganda-warfare
43)https://time.com/6957547/sefton-delmer-world-war-two-propaganda/
44)https://www.seftondelmer.co.uk/
45)https://www.spiegel.de/ausland/propaganda-aus-russland-wie-laesst-sich-ein-informationskrieg-gewinnen-a-5cb97a86-68a5-444b-b66a-63735fe34b22
46)https://en.wikipedia.org/wiki/Psychological_operations_(United_States)
47)https://www.grin.com/document/110632
48)https://www.spiegel.de/politik/der-chef-vom-chef-a-89744b6c-0002-0001-0000-000045124288
49)https://www.grin.com/document/110632
50)https://weltgeschehen.info/psyop-und-okkultismus-in-der-us-armee/
51)https://time.com/6957547/sefton-delmer-world-war-two-propaganda/
52)https://dirkdietrich.substack.com/p/devolution-teil-22-irregulare-kriegsfuhrung
53)https://www.eset.com/de/blog/blog/psyop-psychologische-kriegsfuehrung-im-hybriden-krieg/
54)https://en.wikipedia.org/wiki/Sefton_Delmer
55) https://dirkdietrich.substack.com/p/devolution-teil-22-irregulare-kriegsfuhrung
56)https://www.eset.com/de/blog/blog/psyop-psychologische-kriegsfuehrung-im-hybriden-krieg/
57)https://www.fdd.org/analysis/monogra
Wolfgang Effenberger, Jahrgang 1946, erhielt als Pionierhauptmann bei der Bundeswehr tiefere Einblicke in das von den USA vorbereitete “atomare Gefechtsfeld” in Europa. Während seiner Verwendung als Wirkungsberater bereitete Effenberger vor allem nach Vorgabe des scharfen General Defense Plans (Ausschnitt bayerische Grenze zur damaligen Tschechoslowakei) Befehle für den Kriegsfall aus und studierte abends zum Ausgleich an der Hochschule für Politik. Mit der Einsicht in die geplante Vernichtungsorgie entschloss er sich, 1976 aus der Bundeswehr auszuscheiden. An der TU studierte er Höheres Lehramt (Bauwesen/Mathematik) und unterrichtete bis 2000 an der Fachschule für Bautechnik. Seitdem publiziert er zur jüngeren deutschen Geschichte und zur US-Geopolitik. Zuletzt erschienen vom ihm „Schwarzbuch EU & NATO“ (2020) sowie “Die unterschätzte Macht” (2022).
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