„Müssen Ausgaben drastisch reduzieren“ – Berliner Museen verkürzen die Öffnungszeiten

Einige wichtige Berliner Museen reduzieren ab dem 16. April ihre Öffnungszeiten. Das wird mit der „angespannten Haushaltslage“ begründet, berichten Medien. Vorgesehen sind dabei demnach sowohl ein weiterer komplett geschlossener Tag pro Woche als auch weniger Stunden mit offenen Türen. Das kündigte die für Berlins Staatliche Museen zuständige Stiftung Preußischer Kulturbesitz am Montag an.

shutterstock/Boris Stroujko

Folgende Museen bleiben ab heute nicht nur montags, sondern auch dienstags geschlossen: das Alte Museum, das Bode-Museum, die Friedrichswerdersche Kirche, das Kunstgewerbemuseum, das Museum Europäischer Kulturen MEK in Dahlem, die Sammlung Scharf-Gerstenberg in Charlottenburg und das Schloss Köpenick. Diese Häuser reduzieren zudem teilweise ihre Öffnungszeiten „zu den auch bisher weniger frequentierten Tageszeiten“.

Der Kostendruck zwingt die Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SPK) zu dieser Maßnahme, wird deren Präsident Hermann Parzinger (65) von dem Sender Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB) zitiert „Die angespannte Haushaltslage zwingt uns leider dazu, dass wir Ausgaben drastisch reduzieren müssen.

Gleichzeitig sollten bei bestimmten Ausstellungen die Öffnungszeiten erweitert werden, wenn viele Besucher erwartet werden, so der Sender. Das gelte zum Beispiel ab dem 5. Mai für die Caspar-David-Friedrich-Schau in der Alten Nationalgalerie. Das Neue Museum und die James-Simon-Galerie sollen im Juli und August von Dienstag bis Samstag bis 20 Uhr geöffnet sein. Unverändert bleiben die regulären Öffnungszeiten für die Alte Nationalgalerie, die Gemäldegalerie, Hamburger Bahnhof, das Museum für Fotografie, Pergamonmuseum Das Panorama, sowie die Neue Nationalgalerie. Erhalten bleiben dabei auch die langen Donnerstagabende bis 20 Uhr in der Neuen Nationalgalerie, dem Hamburger Bahnhof, der Nationalgalerie der Gegenwart und dem Museum für Fotografie.

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