EU-Gipfel: Belarus, Nordkorea und Iran werden wohl sanktioniert

  • POLITIK
  • März 13, 2024
  • 0 Kommentare

Die Arbeiten an dem 14. Sanktionspaket der EU laufen bald an. Auf dem EU-Gipfel kommende Woche wollen die Mitgliedsstaaten die Kommission zu Sanktionen gegen Nordkorea, Iran und Belarus auffordern. Damit will die EU verhindern, dass die Sanktionen gegen Russland über Drittländer umgangen werden.

shutterstock/Lightspring

Laut einer vorläufigen Schlusserklärung des EU-Gipfels fordern die Staats- und Regierungschefs die EU-Kommission auf, weitreichendere Sanktionen gegen die drei Staaten vorzubereiten, berichtet das Portal Euractiv. Nach Angaben mehrerer EU-Diplomaten soll die Arbeit an der 14. Sanktionsrunde bald beginnen, wobei der Schwerpunkt auf sektoralen Aspekten liegen soll, die noch nicht behandelt wurden.

Bereits im Februar hatte die EU versucht, die Umgehung der Sanktionen durch eine Sanktionierung von chinesischen und nordkoreanischen Firmen zu verhindern. Die vorläufige Erklärung nehme spezifisch den Iran in das Visier. Die Raketenlieferungen an Russland seien „besorgniserregend“.

„Der Zugang Russlands zu sensiblen Gütern und Technologien mit Kriegsrelevanz muss weiterhin eingeschränkt werden“, zitiert Euractiv aus einem Entwurf der Schlussfolgerungen des EU-Gipfels nächste Woche.

Zudem will man auch an die Drittstaaten direkt appellieren, um „die materielle Unterstützung des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine unverzüglich einzustellen.“

Einige chinesische, türkische und indische Firmen seien bereits im Februar auf eine Liste von Unternehmen gesetzt worden, mit denen EU-Unternehmen keine Geschäfte machen dürfen, hieß es. Diese Firmen wurden beschuldigt, an der Lieferung sensibler Militärtechnologie an Russland beteiligt zu sein, die auf dem ukrainischen Schlachtfeld zum Einsatz kam.

  • Related Posts

    Steuerpläne der Merz-Regierung: oben entlasten, unten abkassieren

    Bei soviel Geld für EU, Panzer und Ukraine-Krieg sind die Bundeskassen natürlich schon wieder einmal leer, und die Bundesregierung sinniert, bei wem etwas zu holen sei. Aber die gesamte Debatte…

    BRICS gegen den Dollar: Warum Babakow 2026 als Wendepunkt der Weltordnung sieht

    In Paris, auf NATO-Territorium, trifft der renommierte Geopolitik-Analyst Pepe Escobar den Vize-Sprecher der russischen Duma, Alexander Babakov – einen führenden russischen Ökonomen und Staatsmann. Pepe Escobar spricht mit Alexander Babakow In diesem offenen Gespräch…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    You Missed

    Steuerpläne der Merz-Regierung: oben entlasten, unten abkassieren

    • Februar 22, 2026
    • 4 views
    Steuerpläne der Merz-Regierung: oben entlasten, unten abkassieren

    BRICS gegen den Dollar: Warum Babakow 2026 als Wendepunkt der Weltordnung sieht

    • Februar 22, 2026
    • 6 views
    BRICS gegen den Dollar: Warum Babakow 2026 als Wendepunkt der Weltordnung sieht

    Ein Startup namens Quantum Frontline Industries oder warum es so schwer fällt, den Krieg zu beenden

    • Februar 21, 2026
    • 16 views
    Ein Startup namens Quantum Frontline Industries oder warum es so schwer fällt, den Krieg zu beenden

    USA planen wochenlangen Luftkrieg gegen Iran

    • Februar 21, 2026
    • 21 views
    USA planen wochenlangen Luftkrieg gegen Iran

    Rubios Rede dämpfte Westeuropas Sorgen und säte zugleich neue Zweifel

    • Februar 20, 2026
    • 31 views
    Rubios Rede dämpfte Westeuropas Sorgen und säte zugleich neue Zweifel

    Das Zensurmonster der EU – Sichtbar war bisher nur die Spitze des Eisbergs, Teil 1

    • Februar 20, 2026
    • 20 views
    Das Zensurmonster der EU – Sichtbar war bisher nur die Spitze des Eisbergs, Teil 1