Mit Parteigründung will Wagenknecht AfD-Wählern Angebot machen

  • POLITIK
  • Oktober 24, 2023
  • 0 Kommentare

Die Politikerin Sahra Wagenknecht zielt mit ihrer geplanten neuen Partei auch auf bisherige Wähler der AfD. „Natürlich gibt es ganz viele Menschen, die wählen die AfD, nicht weil sie rechts sind, sondern weil sie wütend sind, weil sie verzweifelt sind“, sagte die bisherige Linken-Politikerin am Montagabend im ZDF-„heute journal“. Auch das sei ein Grund, warum sie und ihre Mitstreiter mit dem neuen Projekt an den Start gehen.

shutterstock/hadrian

Viele Menschen seien wütend über die Regierungspolitik und wüssten nicht, was sie wählen sollen. „Viele haben daraus den Schluss gezogen, okay, wenn jetzt erstmal nichts anderes da ist, wählen wir AfD. Wir wollen diesen Menschen ein seriöses Angebot geben“, sagte Wagenknecht.

Die jahrelange Linken-Ikone hatte am Montag mit mehreren Mitstreitern das „Bündnis Sahra Wagenknecht“ vorgestellt. Der Verein soll 2024 in die Gründung einer neuen Partei münden, stellt die „FAZ“ fest. Wagenknecht war zuvor mit neun weiteren bisherigen Abgeordneten der Linken aus der Partei ausgetreten. Die 38-köpfige Linksfraktion im Bundestag steht damit vor ihrer Auflösung, so das Blatt.

Bis zur Parteigründung im Januar will die Zehner-Gruppe um Wagenknecht aber trotzdem weiter Teil der Linksfraktion bleiben, hieß es. Wagenknecht setzt auf einen geordneten Übergang. „Wir sollten jetzt diese Trennung auch mit Anstand machen und uns da nicht mit Dreck bewerfen“, sagte sie im ZDF.

  • Related Posts

    Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis

    In einer Zeit geopolitischer Spannungen, in der der Nahe Osten und Eurasien zu Schauplätzen eines neuen „Großen Spiels“ werden, beleuchtet der renommierte Journalist Pepe Escobar die engen Bande zwischen Russland,…

    Die deutsche Meinungsfreiheit rettet auch keine UN-Sonderbotschafterin

    Nach dem Bericht des US-Justizausschusses ist das europäische Elend der Meinungsfreiheit ohnehin weltweit bekannt. Die UN-Sonderbotschafterin für Meinungsfreiheit hat sich nun auch geäußert, mit vergleichsweise leiser Kritik. Ein Beitrag von…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    You Missed

    Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis

    • Februar 16, 2026
    • 4 views
    Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis

    Die deutsche Meinungsfreiheit rettet auch keine UN-Sonderbotschafterin

    • Februar 16, 2026
    • 6 views
    Die deutsche Meinungsfreiheit rettet auch keine UN-Sonderbotschafterin

    Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

    • Februar 15, 2026
    • 11 views
    Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

    Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

    • Februar 15, 2026
    • 10 views
    Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

    Grönland, Venezuela und Iran im Visier des „Friedenspräsidenten“ – Teil 2

    • Februar 14, 2026
    • 59 views

    Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich

    • Februar 14, 2026
    • 21 views
    Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich