OSZE zu Wahlen in Moldova: Sandu genoß privilegierte Stellung in Medien – „Missbrauch administrativer Ressourcen“

  • POLITIK
  • Oktober 23, 2024
  • 0 Kommentare

Laut einer vorläufigen Erklärung der Internationalen Wahlbeobachtungsmission des OSZE-Büros für demokratische Institutionen und Menschenrechte (ODIHIR) genoss die moldauische Präsidentin Maia Sandu eine privilegierte Stellung in den Medien und missbrauchte während der Präsidentschaftswahl und des Referendumskampfes Verwaltungsressourcen.

shutterstock/Belish

„Die Art und Weise, in der die Präsidentschaftswahl- und Referendumskampagnen gleichzeitig durchgeführt wurden, und die Medienberichterstattung, die die Amtsinhaberin und die Regierung begünstigte, sorgten nicht für völlige Chancengleichheit“, zitiert die russischen Nachrichtenagentur Tass aus dem Dokument. „Es wurde ein Missbrauch administrativer Ressourcen in den Kampagnen festgestellt.“

Zu den Empfehlungen der Mission gehörte, „das Vertrauen der Bürger in die Wahlprozesse im Land zu stärken“. Wie es In der Erklärung heißt, sei der Wahltag „ruhig und geordnet“ verlaufen. Beobachter machten zugleich auf die Bedenken von Menschenrechtsorganisationen aufmerksam, die behaupteten, Moldova sei im Wahlkampf „das Ziel eines andauernden, vom Ausland gesteuerten ‚hybriden Krieges‘ gewesen“.

Der Wahlprozess in Moldova wurde von mehr als 2.000 Beobachtern überwacht, darunter Vertreter internationaler Organisationen und ausländische Diplomaten. Das größte Team von 1.277 Personen vertrat die Nichtregierungsorganisation Promo-LEX, die von den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich finanziert wird. Es wurden keine Beobachter aus Russland und GUS-Strukturen eingeladen.

  • Related Posts

    Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

    Während Washington unter Donald Trump erneut auf Drohkulissen, Sanktionen und demonstrative Machtprojektion setzt, reagieren die BRICS-Staaten auffällig zurückhaltend. Statt offener Konfrontation dominiert dort Strategie der Geduld, des institutionellen Ausbaus und…

    Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

    Das ist ja nun wirklich ungewohnt. Geradezu ein Rollenbruch. Lars Klingbeil, der brave Schwiegersohn, der folgsame Vizekanzler, will sich nicht erpressen lassen. Nun, es gibt sonst wenig zu lachen, also…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    You Missed

    Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

    • Februar 15, 2026
    • 5 views
    Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

    Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

    • Februar 15, 2026
    • 8 views
    Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

    Grönland, Venezuela und Iran im Visier des „Friedenspräsidenten“ – Teil 2

    • Februar 14, 2026
    • 58 views

    Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich

    • Februar 14, 2026
    • 11 views
    Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich

    Der Rambo von Tscherkassy – Wie das Kiewer Regime seine Mitbegründer frisst

    • Februar 13, 2026
    • 78 views
    Der Rambo von Tscherkassy – Wie das Kiewer Regime seine Mitbegründer frisst

    Der MAD, ein Major und eine Kleinstadt in Thüringen

    • Februar 13, 2026
    • 19 views
    Der MAD, ein Major und eine Kleinstadt in Thüringen