Zahl der Straftaten bei Tunesiern und Marokkanern steigt an – Zahl der Abschiebungen sinkt

Die Straftaten von Nordafrikanern in Deutschland nehmen immer weiter zu. Marokkaner und Tunesier können jedoch nicht abgeschoben werden, da ihre Heimatländer von der Ampel-Regierung nicht als sichere Herkunftsländer eingestuft werden, schreibt die „Bild-Zeitung“. 

shutterstock/oneword

Wie das Blatt unter Berufung auf Angaben des Bundeskriminalamtes berichtet, stieg die Zahl der Fälle bei Sexualverbrechen von Tunesiern vom Vor-Corona-Jahr 2019 bis 2023 um 165 Prozent, bei Marokkanern um 65 Prozent.

Bei Gewaltdelikten, darunter Mord, Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge ging die Zahl der Fälle bei Tunesiern um110 Prozent und bei Marokkanern um 67 Prozent.

Die Zahl der Diebstähle stieg ebenfalls deutlich an: Bei Marokkanern wuchs die Zahl von 2900 auf 5501 Fälle, bei Tunesiern sogar um 176 Prozent auf 3881 Fälle.

Zugleich sind die Zahlen der Abschiebungen zurückgegangen. Im Jahr 2019 wurden 319 Personen nach Tunesien und 696 Personen nach Marokko abgeschoben. Im Jahr 2023 sanken diese Zahlen auf 273 Tunesier und 272 Marokkaner – trotz zunehmender Kriminalität und einer steigenden Zahl von Menschen aus diesen Ländern, die nach Deutschland kommen. 

Marokko und Tunesien werden von der Ampel-Regierung, in diesem Fall angeführt von den Grünen, nicht als sichere Herkunftsländer eingestuft, stellt die Zeitung fest. Für CDU-Chef Friedrich Merz ein Unding, wie er „Bild“ gegenüber erklärt: „Diese Länder müssen als sichere Herkunftsländer anerkannt werden, damit wir sofort dorthin zurückführen können.“

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