Umfrage: Zwei Drittel der EU-Bürger haben Sorgen um die Sicherheit

Knapp zwei Drittel der EU-Bürgerinnen und -Bürger sind besorgt über die Sicherheit der Europäischen Union. Wie aus einer im Auftrag der Europäischen Union durchgeführten Umfrage hervorgeht, sind etwa 47 Prozent der befragten Europäer bezüglich der Sicherheit der EU in den nächsten fünf Jahren «ziemlich besorgt», rund 17 Prozent der Befragten sind dabei sogar «sehr besorgt».

shutterstock/Rokas Tenys

In Deutschland gaben 54 Prozent der Befragten an, «ziemlich» beziehungsweise «sehr» besorgt über die Sicherheit der EU zu sein.

Laut der Umfrage sehen dennoch etwa 58 Prozent der Europäer der Zukunft der EU optimistisch entgegen. Rund 37 Prozent sehen die Zukunft eher pessimistisch. 

Den Ukraine-Konflikt betrachten 50 Prozent der Befragten als aktuell größte Herausforderung für die EU. 41 Prozent zählen irreguläre Migration zu den derzeit größten Herausforderungen. Umweltprobleme und Klimawandel gehören für 35 Prozent der Befragten dazu.

Bei den Themen, denen die EU Priorität einräumen sollte, führen die Befragten am häufigsten Umwelt und Klimawandel (33 Prozent) sowie irreguläre Migration (ebenfalls 33 Prozent) an, gefolgt von Sicherheit und Verteidigung (29 Prozent) und dem Ukraine-Konflikt (25 Prozent).

Hinsichtlich der EU-Wirtschaft in den nächsten fünf Jahren zeigen sich 50 Prozent der befragten EU-Bürger optimistisch, während 45 Prozent skeptisch eingestellt sind.

Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat zwischen Ende Juni und Anfang Juli mehr als 25.000 EU-Bürger ab einem Alter von 15 Jahren  befragt.

(red/dpa)

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