Trump möchte deutsche Autofirmen in amerikanische umwandeln

Der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump hat dafür plädiert, dass deutsche Firmen in amerikanische umgewandelt werden. „Ich möchte, dass deutsche Autofirmen zu amerikanischen Autofirmen werden. Ich will, dass sie ihre Fabriken hier bauen“, sagte Trump bei einer Wahlkampfrede in Savannah im Bundesstaat Georgia. 

shutterstock/Jonah Elkowitz

Im Falle eines Wahlsieges am 5. November werde er jedem großen Unternehmen ein Angebot machen, so der Ex-Präsident. „Ich werde Ihnen die niedrigsten Steuern, die niedrigsten Energiekosten, die geringste Regulierungslast und den freien Zugang zum besten und größten Markt der Welt bieten, aber nur, wenn Sie Ihr Produkt hier herstellen.“

Dafür sollen diese Firmen ihre Produkte in den USA herstellen und US-Bürger anstellen. „Wenn Sie Ihr Produkt nicht hier herstellen, müssen Sie einen Zoll bezahlen – einen sehr hohen Zoll, wenn Sie Ihr Produkt in die Vereinigten Staaten schicken“, betonte er. „Wir werden Autos auf einem Niveau herstellen, das ihr noch nie zuvor gesehen habt. Wir werden Autos herstellen, größer, besser, schöner, stärker und schneller als je zuvor.“

Dabei behauptete Trump erneut, dass Deutschland seinen Misserfolg beim Ausstieg aus fossilen Brennstoffen mit dem Bau von Kohlekraftwerken begonnen hat. „Deutschland hat es versucht, aber dann haben sie Angela durch jemand anderen ersetzt, und dieser andere baut jetzt jede Woche ein Kohlekraftwerk in Deutschland“, so Trump.

Ähnlich hatte sich Trump auch vor einigen Wochen beim TV-Duell gegen die demokratische Rivalin Kamala Harris geäußert. Darauf reagierte das Auswärtige Amt im Onlinedienst X mit folgendem Text: „Ob es Ihnen gefällt oder nicht: Das deutsche Energiesystem ist voll funktionsfähig, mit mehr als 50 Prozent erneuerbarer Energien.“ Man schalte Kohle- und Atomkraftwerke ab, statt welche zu bauen. „Spätestens 2038 wird die Kohle vom Netz sein.“

  • Related Posts

    Wofür arbeiten die Deutschen? Wie die Bevölkerung belogen und betrogen wird

    Bundeskanzler Friedrich Merz fordert, dass die Deutschen die durch Sanktionen gegen Russland, Milliardenhilfen für die Ukraine und Rekordschulden verursachte Schwäche der deutschen Wirtschaft durch mehr Arbeit kompensieren. Zugleich wachsen die…

    Ein Startup namens Quantum Frontline Industries oder warum es so schwer fällt, den Krieg zu beenden

    Wenn man wissen will, was die Politik motiviert, ist es manchmal ganz interessant, sich anzusehen, wohin sich das Geld bewegt. Eine kleine Drohnenproduktion im Alpenvorland, die aktuell als Bilderkulisse diente,…

    Schreibe einen Kommentar

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    You Missed

    Grönland in der EU – ein neuer Baerbock und ein Vorschlag von Sacharowa

    • März 4, 2026
    • 4 views
    Grönland in der EU – ein neuer Baerbock und ein Vorschlag von Sacharowa

    Strategische Kette – von der Transformation über Omniwar zu T2COM – Teil 2

    • März 4, 2026
    • 6 views
    Strategische Kette – von der Transformation über Omniwar zu T2COM – Teil 2

    Wie Chongqing China entlang der neuen Seidenstraßen antreibt

    • März 4, 2026
    • 8 views
    Wie Chongqing China entlang der neuen Seidenstraßen antreibt

    OFFENER BRIEF anlässlich des vierten Jahrestags des Krieges in der Ukraine

    • März 3, 2026
    • 16 views
    OFFENER BRIEF anlässlich des vierten Jahrestags des Krieges in der Ukraine

    Strategische Kette – von der Transformation über Omniwar zu T2COM – Teil 1

    • März 3, 2026
    • 7 views
    Strategische Kette – von der Transformation über Omniwar zu T2COM – Teil 1

    Sie ist wieder da!

    • März 3, 2026
    • 17 views
    Sie ist wieder da!