Netanjahu will mit Trump über Gaza und Iran sprechen

  • POLITIK
  • Februar 2, 2025
  • 0 Kommentare

Netanjahu wird wohl der erste ausländische Regierungschef sein, den Trump als Präsident empfängt – eine starke Geste der Unterstützung für den israelischen Ministerpräsidenten.

US-Präsident Donald Trump und der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu. (Archivbild) Alex Brandon/AP/dpa

Jerusalem – Der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu will mit US-Präsident Donald Trump in Washington über die Zukunft des Gazastreifens sprechen. Netanjahu werde am Sonntag abreisen, teilte das Büro des israelischen Ministerpräsidenten mit. Bei dem «historischen Treffen» der beiden Politiker in Washington stünden «die Geiseln, der Umgang mit allen Elementen der iranischen Achse und weitere zentrale Themen» auf der Tagesordnung. 

Das Treffen zwischen Trump und Netanjahu ist für Dienstag im Weißen Haus angesetzt. Netanjahu dürfte damit der erste Regierungschef aus dem Ausland sein, den Trump als Präsident empfängt. Das stellte auch Netanjahus Büro heraus. Eine solche Einladung direkt zu Beginn der Amtszeit Trumps ist eine starke Geste der Unterstützung für den Ministerpräsidenten, der international stark in die Kritik geraten ist. Trump ist als enger Verbündeter Netanjahus bekannt. 

Netanjahu begrüßte die Freilassung drei weiterer Geiseln im Gazastreifen im Gegenzug für Dutzende palästinensische Häftlinge. Er betonte, Israel poche darauf, dass auch die kommenden Phasen der Freilassungen auf geordnete Weise ablaufen. Man werde sich weiterhin entschlossen für eine Freilassung aller 79 verbliebenen Geiseln einsetzen, sowie für «die Erreichung aller Kriegsziele». Die Freilassung der Geiseln war im Rahmen einer Waffenruhe-Vereinbarung mit der islamistischen Terrororganisation Hamas erfolgt. Eines der Kriegsziele Israels ist die vollständige Zerstörung der terroristischen Hamas.

Related Posts

Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis

In einer Zeit geopolitischer Spannungen, in der der Nahe Osten und Eurasien zu Schauplätzen eines neuen „Großen Spiels“ werden, beleuchtet der renommierte Journalist Pepe Escobar die engen Bande zwischen Russland,…

Die deutsche Meinungsfreiheit rettet auch keine UN-Sonderbotschafterin

Nach dem Bericht des US-Justizausschusses ist das europäische Elend der Meinungsfreiheit ohnehin weltweit bekannt. Die UN-Sonderbotschafterin für Meinungsfreiheit hat sich nun auch geäußert, mit vergleichsweise leiser Kritik. Ein Beitrag von…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

You Missed

Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis

  • Februar 16, 2026
  • 4 views
Putins und Irans Bombe zerquetscht Trumps Kriegsbluff – Israel in tiefer Bedrängnis

Die deutsche Meinungsfreiheit rettet auch keine UN-Sonderbotschafterin

  • Februar 16, 2026
  • 6 views
Die deutsche Meinungsfreiheit rettet auch keine UN-Sonderbotschafterin

Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

  • Februar 15, 2026
  • 11 views
Zwei Wege der Machtprojektion – US-Druckpolitik und die stille Gegenstrategie der BRICS

Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

  • Februar 15, 2026
  • 10 views
Welch ein Schauspiel: Lars Klingbeil gibt gegen Trump den Kerl

Grönland, Venezuela und Iran im Visier des „Friedenspräsidenten“ – Teil 2

  • Februar 14, 2026
  • 59 views

Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich

  • Februar 14, 2026
  • 21 views
Die Cisnormativität des Doktortitels ist unerträglich